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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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> beide sprachen nichts über die Sache und Albano fingheitere Schilderungen vom glücklichen Hcsperien an.

So bracht' er pflegend, schonend, liebkosend, geduldig undeinsam die Tage, die er gern zu seiner Flucht aus Deutschlandverwendet hätte, mit dem kranken Freunde zu; und liebte ihnimmer heftiger, je mehr er für ihn that und ausstand. Erwollt' cs durchaus vom Schicksal nicht leiden, daß eine solcheWelt voll Ideen ihrem Erdbrand und ein so freies Herz vollRedlichkeit dem letzten Schlage näher komme. Schoppe hattein des Jünglings Herzen sogar noch ein größeres Reich alsDian; denn er nahm das Leben freier, tiefer, größer, muthigcr;und wenn Dians Lebcnsgesetz Schönheit war, so hieß seinesFreiheit, und er ging, wie unser Sonnensystem, nach demGestirne des Herkules zu.

Aller Bitten ungeachtet nahm er keine Heilmittel vomD. Sphex; denn er habe schon, sagt' er, sich einem altenbekannten Praktiker und Kreisphysikus anvertrauet, der Zeit.Er verstattete Sphexen gern, ein Rezept aufznsctzen, cs zubringen, sah es willig durch, disputirte über den Inhalt,merkte an, eS sei leichter ein Gesundhcitsrath zu scyn alseinen Gesundheitsrath zu geben, und er sehe wol, daß er seinenZustand treffe, weil er ihn schwächend behandle, was beiWahnfinnigen das Erste sei; aber er setzte dazu, er begehreeben keine Vernunft, sondern nur ein Paar tapfere Schenkelzum Gehen und Stehen und ein Paar gefüllte Arme zumZuschlägen und übrigens sei er ihm gram, weil er Hundezerschneide. Auch Albano nahm zuletzt an, habe Schoppe nurMuskelkräfte zu einer geselligen Reise mit ihm wicdergcwonncn,so fliehe der Wahnsinns-Traum, worein ihn die ungeselligegewiegt, leicht von selber hinweg.