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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Strome, oder nur von einer Mühle, das wußt' er noch nicht,Julienne stürzte weinend herein, konnte nicht sprechen vorheftigem Herzen:Du gehst fort?" fragte fie. Ja!" sagt' erund bat sic sehr, weniger heftig zu scyn; denn er wußte, wieleicht ihn fremder Ungestüm anstecktc, da er ohne Zorn nichteinmal lange Schach spielen oder fechten konnte. Sie flehteihn noch heftiger, nur zu bleiben, bis Gaspard wieder komme.>Kommt er wieder?" fragte Albano.Wie anders? Aberdie Unwürdige nicht" sagte sie.Julienne, (versetzt' erernst) o sei nicht so hart gegen Sie wie das Schicksal undlasse mich schweigen!" -Ich hasse jetzt alle Männer unddich auch (sagte sie). Das kommt aus poetischen Gemüthernheraus. O welche rechtschaffene Braut hätte sich so leichtvon einem solchen Selbstmörder verblenden lassen, welche?Aber ich sehe, du weißt nicht alles."Dient's aber zuwas?" fragte er.

Sie fing, verwundert über diese Frage, ohne Antwortdie Erzählung an.

Am Tage, wo Albano Schoppen gefunden, wollte Julienneihre Freundin Linda, die sic seit dem Abende des Trauerspielsnicht gesehen, wieder besuchen. Alle Zimmer in Lilar warendicht verhangen gegen den Tag. Julienne fand sie in derFinsterniß sitzend, mit nicdergesenktcn, halboffnen Augen, äußer-lich sehr ruhig. Nur in langen Zwischenräumen fiel einekleine Thräne ans den Augen heraus. Der reißende Stromging hoch über die Räder ihres Lebens und sic standen tiefunter ihm still.Bist du es, Julienne? (sagte sie sanft.)Verzeih' die Finsterniß; Nacht ist für meine Augen jetzt Grün.Es thut mir weh, etwas zu scheu." Die Brautfackel ihresDaseyns war ausgclöscht, nun wollten sic Nacht zur Nacht.