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Das sind Gleichnisse, ich weiß wol, Bester, aber die Bäckerkündigen das weiche Gebäck durch steinernes oder thönernesim Laden an, Menschen indcß ihre härtesten Sachen, worun-ter das Herz gehört, durch ihre weichsten, wozu Worte ge-hören."
Stumm auf diese Ströme führte Albano ihn an derHand nach Lilar vor Linda'S Wohnung. Alles war an die-ser ohne Licht und schwarz. „ Sprich droben sanft dein Wort,mein Schoppe, und morgen ziehen wir weiter!" sagte sehrleise unten Albano scheidend und ließ ihn ins finstere Trancr-schloß allein hinaufgehcn. — „Welch eine Gegenwart!" sagteAlbano auf dem Rückweg durch den Garten.
133. Z y k e l.
Lange erwartete Albano seinen Freund am andern Tag,niemand erschien, kein Mensch wußte von ihm. Am zweitenMorgen lies das Gerücht, die Gräfin sei in der Nacht undGaspard am Morgen abgcreisct. „Hat Schoppe beide durchWahrheit fortgetricben?" fragt' er sich verlassen und allein.Vergeblich spürte er Schoppen mehrere Tage nach; nicht ein-mal gesehen ^war er worden. „Auch du, lieber Schoppe!"sagt' er und schauderte über die Grausamkeit des Schicksalsgegen sich. Als er so über sich und die stille dunkle Wüsteseines Lebens hinsah: so war ihm ans einmal, als würde seinLeben plötzlich erleuchtet und ein Sonncnblick fiele aus denganzen Wasserspiegel der verflossenen dunkeln Zeit; es sprachin ihm: „was ist denn da gewesen? Menschen — Träume —blaue Tage — schwarze Nächte >— Ohne mich hcrgcflogcn,ohne mich fortgeflogcn, wie fliegender Sommer, den die Men-