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von Falterle empfing. Der Donner zog näher, die Blitzewurden glühender und ans Gewitter wuchs eine Wolke nachder andern. Er trank die Gläser schnell. „Schaden kann'smir jetzt nichts (sagte er), auch der Blitz nicht sonderlich, obich gleich unter Bäumen liege — in dieser Rohre steckt einBlitz gegen alle Blitze, ein rechter Gcwitterableiter." — Daseilende Wetter drängte ihn der Zuschauer wegen zum Ziel under wurde zornig empört vom Spotte des Zufalls über seinetheatralischen Zurüstungen.
„Nichts ist lustiger und paffender als dieß Gewitter (sagteGaspard), indcß scheint ihn das Reden und Warten ziemlichzu ergötzen." Die andern Zuschauer wurden von der Szenegepeinigt und doch riß sich keiner los. Den Mitspielern warbesohlen, den Schuß als das Merkwort zu nehmen und nichtfrüher zu kommen. Er sagte: „die Todcsschlangc klappert inder Nähe — dort ans der Zukunft schwimmt die Leiche heran"— Man hörte, daß er durch einander sprach und aus demStegreif, vom Gewitter gequält. Er sah die Pistole an: „ deinAusblick! so ist der Blick des Lebens gcthan und wieder unterdem Augcnlicd — Ein Funke, ein einziger Funke, so ist derThcatcrvorhang hinaufgclodert und ich sehe die Zuschauerstehen, die Geister — oder auch nichts, und den weiten Aethcrder Welt füllt die ewige schwere Wolke — So steh' ich dennam todten Meer der Ewigkeit, so schwarz, still, weit, tiefliegt's unter mir, ein Schritt und ich bin drinnen und sinkeewig — Meinetwegen! Ich schwamm ja vor der Geburt auchdrinnen — — Nu nn — (sagt' er, indem es tröpfelte under nahm das letzte Glas) der Regen will den armen Erkalten-den erkälten — Spielt jetzt etwas Sanftes, Schönes, ihrguten Leute!" —