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kens hatte in sein Herz geschlagen — er lies aus und ab,schrie: „Töne her, gräßliche Töne her!"— und die Hochzeit-musik aus Don Juan, die ihn bisher begleitet hatte, erhobdas Zetergeschrei des Schreckens — „göttlich!" sagte er, undnur einzelne Worte, nur Tigerfleckcn erschienen verschwindendam vorübergehenden Unthicr — „teuflisch! — das Roscn-
Sehn, das Blüten-Sehn — nun ja!-ich wickle mich
selber in die Lauwinc und rolle hinunter — und dann sterb'ich schön auf meiner Schlnmmcrinsel" beschloß er sanft undmatt.
„O Lilia! gewähre mir Eine Bitte!" rief er der kom-menden Schwester entgegen. „Jede, die mich nicht am Ster-ben hindert" sagte sic. Er legte ihr die Bitte vor: sic sollteihre Freundin Athcnais in die „Nachtlaube" der Insel jetztNachts unter dem Vorwand bereden, daß ihr Bräutigam Car-los ihr zwei Geheimnisse über Lilia noch heute zeigen wolle
— „ich habe (setzt' er dazu) Carlos Stimme, mit ihr sag' ichihr mein liebendes Herz und dann, wenn sic mich liebt, nenn'ich mich Hiort." — „Ist deine Bitte Wahrheit?" fragte dieSchwester. „So wahr ich morgen noch leben will," sagt'er.„So ist sie bald erfüllt, denn Athcnais erwartet mich ebenin der Nachtlaube — komme mir nur nach sieben Minutennach." Sic ging; er sah ihr nach und sprach mit sich: „eile,bestelle den Himmel! Schöne Schlummerinsel, zugleich dieSchlasstätte für das Brautgcmach und für den ewigen Schlaf
— O wie wenige Minuten stehen zwischen mir und ihremHerzen!" — —
„Du bist doch da?" sagt' er und sah nach seiner Pistole.
— „Jetzt (ries er feierlich im Abgehcn) ist's Zeit zur hell-