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lingsröthc in dcr Nacht, um ihren Himmel und der weißeMond der Unschuld stand mitten darin! — Albano zergingvom Thauwind dieser Verzeihung, wars sich seine süße Freudean ihrer Umkehrung als selbstsüchtigen Stolz über sein Siegenvor und konnte in dcr schönen Verwirrung des Glücks kaumdas süße Staunen regieren und das ausgclöste Herz, das vorihr zerrinnen wollte wie ein Gewitter in Abcndthau. Erlegte in sein Auge die Seele und gab sie dcr Geliebten. VorEhariton mußt' er sich verhüllen. Zu Dian und Linda sagt'er, als sie in die hinnntcrsieigcnde Sonne sahen, blos dasWort: Jschia!
„Da liegt nun freilich, lieber Anastasius, (sagte Eharitonzu Dian) meine gute Fräulein Liane begraben, und manweiß nicht eigentlich wo im Garten, denn man sieht ja nichtsals Blumen und Blumen; sie hat's aber so bestellt." —„ Das ist sehr betrübt und hübsch (sagte Dian), aber lass' cs— weg bleibt weg, Ehariton!" und führte sic seitwärts vonden Liebenden schonend. An Albano, der nichts überhörteund übersah, war die Erschütterung davon so sichtbar. AuchLinda nahm sie wahr. „ Sprich nur aus dein Weh (sagtesic), ich liebe sie ja auch." — „Ich denke an die Lebendigen(sagt' er, sich zusammenfassend, und blickte scheu nicht ans denBlumengarten, sondern auf die sonncntrunkne Abcndgcgend)-— kann man denn genug ans der Erde vergeben und crra-then? — Linda, o wie vergibst du mir heute!"
„Freund, (sagte sic) wenn Ihr sündigt, sollt Ihr Ver-gebung empfangen; aber bis dahin seid noch still!" Er sahsie bedeutend an: „hast du nicht schon vergeben und ich nochnicht? -— Aber wüßtest du, wie ich in diesen Tagen ans demWeg zu meinem Schoppe innigst bei dir lebte und die gött-