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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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seinen alten Exerzizienmcistcr Falterle nnd die gclbgcklcideteKaufmannsfrau in rothem Shawl, die einmal weniger inals an Roqnairols Herzen gewesen, nnd diesen selber. DerHauptmann trat vor aller Welt sofort den bekannten Albanoan nnd sagte mit gesuchter Leichtigkeit, das Spiel beginnebald, nur Dian mit seiner Frau werde noch erwartet. Dian,überall leicht beweglich, am meisten durch eine Bitte, konnteeiner für die Kunst am wenigsten widerstehen; durch ihn wurdebald auch Chariton für das Spiel gewonnen, aber nicht ohneden Umstand, daß sic im Stücke eine Geliebte gegen niemandals ihren Gemahl zu spielen hatte. Als Roquairol mit Albanosprach, so wurde seinem Gesicht so wie einem gcschwollnen odergcsrornen das leichte Lächeln schwer und das Aufheben desAugenliedS; und innen drückte ein strafender beugender Geistden seinigen vor dem frohen reinen Freunde zur Erde, ausdessen Frühling er die Helle Sonne wcggerisscn nnd geworfennnd dem er eine ewige Pestwolke über das Leben gehangen.

Unter dem Getümmel der Gartcnrcdcn und im fruchtlosenWunsche, der Schwester Julienne drei sanfte Worte für dieihm so lange verdeckte Linda mitzugeben, sah Albano denWagen der Gräfin ans die Höhe an Lianens letzten Gartenrollen, da halten, und sic nnd Dian und Chariton aus-stcigen.

Da kannt' er weiter nichts als den Flug zur entbehrtenGeliebten, der sich vor den vielen Augen leicht in die Sehn-sucht nach Dian einkleidcte; und jetzt fragt' er im Durst derLiebe nach gar keinem Auge.Ach da bin ich doch!" sagteLinda und ging ihm entgegen, mit den weichen Rebenschlingenzarter Blicke sich in seine verwebend so scheu und so liebe-voll und das Abcndroth der Verschämtheit zog, wie Früh-