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von Dorf zu Dorf weiter entgegen; der Oheim schob dieHoffnung wie einen Horizont immer vor ihnen voraus; ein-mal Abends glaubte der Gras Schoppens Stimme nahe nebensich zu hören — umsonst, der geliebte Mensch kam noch nichtan sein Herz, und schmachtend sah Albauo die Wolken imHimmel auf dem Weg herzichcn, den sein Thcucrcr unter ih-nen auf der Erde nahm. Der Oheim erzählte ihm lange voneinem geheimen Kummer, der den Bibliothekar oft Nieder-drücke, und von dessen Ansatz zur Tollheit, der ihn auch frü-her von ihm weggctrieben, weil er unter allen Menschen keineso fürchte als tolle. Von Romeiro's Portrait schien er nichtszu wissen. Albano schwieg verdrießlich, weil der Spanierunter die unleidlichen Menschen gehörte, die mit glattem festenGesicht und mit zugcschraubtcr gchelmtcr Seele den fremdenWiderspruch, ohne eignen Widerspruch, ohne Echo, ohne Spie-gel und Aenderung um sich flattern lassen können, und fürwelche die fremde Rede nur ein stiller Thau ist, dessen Fallenkeinen Stein aushöhlt. Dazu kam Albano's Erbitterung ge-gen dessen neue Unwahrhaftigkcit über Schoppens Nähe undgegen sein eignes Unvermögen, eine Stunde lang alles un-gläubig anzuhörcn, was ein Lügner sagt.
„Schoppe ist auf mein Wort durch einen andern Wegschon im Prinzengartcn" sagte endlich der Spanier ganzmunter, und rieth umzukchren an, im warmen Genüsse seinerfrechen kalten Kraft, jeden, der ihm nicht huldigte, zwischenscharfe langsame Eisfelder zu pressen.
Sic kamen vor dem Prinzengarten unter lauter Wagenan, aus welchen die Zuschauer des heutigen Spiclsestcs aus-stiegeu. Albano fand schon unter jenen seinen Vater, dieFürstin und Julienne; und unter den Mitspielern Bouvcrot,