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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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allen Seiten durch die Nebel glänzen und mit ihnen raubenund morden werden, um zu ihnen herabzukommen.

128. Z y k e l.

Linda las das Blatt uuzähligemal, weinte vor süßerLiebe und dachte nicht daran, zn vergeben. Dieses Wehender Liebe, das alle Blumen beugt und keine pflückt, hatte sieschon so lange gewünscht; und jetzt auf einmal nach der neb-ligen Windstille des Herzens ging es lebendig und frisch durchden Garten ihres Lebens. Sie konnte schwer acht Uhr er-warten. Sie hals sich über die Zeit hinweg durch Wählendes Putzes, der zuletzt ganz in dem Schleier, Hute, Kleideund allem bestand, was sie getragen, als sie ihren Geliebtenzum erstenmal ans Isclüa gefunden.

Sic steckte die Paradieses- oder Orangcnblütcn, die Zei-ger jener Zeit und Welt, an ihr klopfendes Herz und gingzur bestimmten Stunde, mit dem blinden Mädchen am Arme,in den Garten hinunter. Sowol aus Haß gegen den Tarta-rus als ans Willigkeit gegen den Brief nahm sie den Wegins Flötcnthal. Die Nacht war finster für ihr Auge und dasblinde Mädchen wurde ihre Führerin.

Oben auf dem Lilarsbcrg mit dem Altäre stand, wie derböse Geist aus der Zinne des Paradieses, Roquairol und blicktescharf in den Garten herab, um Linda und ihren Weg znfinden. Sein Frcudcnpferd war unten im tiefen Gebüsch anausländische Gewächse angebunden. Voll Ergrimmnng sah ernoch Dian und Chariten mit den Kindern in dem Gartengehen; und oben im Donnerhäuschcn ein kleines Licht. Erverfluchte jede störende Seele, weil er entschlossen war, heute

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