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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
Seite
232
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im Nothfall jeden Stürmer seines Himmels zu ermorden.Endlich sah er Linda's lange rothe Gestalt gegen das Flötcn-thal zugchcn und das Schwellen-Gebüsch aufzichen und dar-hinter verschwinden.

Er eilte den langen Schncckcnbcrg herab, warm wie einevergiftete Leiche. Hinter sich hörte er im langen Busch-Ge-winde jemand nachcilcn er entbrannte und zog seinen Stock-dcgen, den er nebst einem Taschcnpistol bei sich hatte end-lich sah er eine häßliche Gestalt, einem bösen Geiste ähnlich,die ihm nachrannte sie packte ihn cs war der Fürstinlangarmigcr Affe Er durchstach ihn ans der Stelle, umnicht von ihm verfolgt zu werden.

Unten im freien Garten ging er langsam, um keinenVerdacht zn wecken. Er schlich leise wie der Tod, der ansdem Donnerwagen einer Wolke nngehört durch Lüste über denBlütenbanm zieht, worunter eine Jungfrau lehnt, und ver-steckte den mörderischen Wcttcrstral in seine Brust. Er öffnetedas hohe Pforten-Gcstränch des Flötcnthals; alles war darinstill.und dunkel; nur hoch im Himmel ging ein seltsamer brau-sender Sturm und jagte die Wolken - Heerde, aber ans derErde war cs leise und kein Blatt bewegte sich.Ist jemandda?" fragte die blinde Thürhütcrin.Guten Abend, Mäd-chen!" sagte Noquairol, um durch seinen Sprachton für Al-bano zu gelten.

Tief im cngcrn laubigen Thalc sang Linda leise ein altesspanisches Lied aus ihrer Kinderzcit. Endlich wurde sic er-blickt die Riesenschlange that den giftigen Sprung nachder süßen Gestalt und sie wurde tausendfach umwunden.

Er hing an ihr sprachlos athcmlos die Wolkeseines Lebens brach Thräncn der Glut und Pein und Wonne