sagte: „Karl, das bedeutet doch nichts Böses?" — „Jetztist alles böse au mir" sagt' er.
Durch Verwendung der Fürstin waren für sein Trauer-spiel aus den nächsten Tag die bedeutendsten Zuschauer ge-worben, auch Gaspard und Julienne saimnt dem Hos. DasGeheimnis zog an; auch der Fürstin war seine Rolle ver-deckt. Nur seinen Vater, der dem Hof gern folgen wollte,strich er aus der Zahl durch einen großen Zorn, worein erihn setzte, weil er ihn mit keiner andern als dieser Dornheckeabzuhalten wußte. Seine Mutter und Rabette hatt' er be-schworen bei ihrem Glück, bei seinem Glück, keine Zuschaue-rinnen seines Spiels zu werden.
Ein neuer Wind des Zufalls war ihm zum Heben seinerFlugmaschinc durch den seltsamen Bruder des Ritters gekom-men, der mit solcher Freude von der eisernen Maske seinertragischen Maske hörte, daß er mit dem Antrag zu ihm kam,er wolle ihm einen neuen wunderbaren Spieler zuführen.„Alles ist besetzt" sagte der Dichter. „Man mache ein Chorzwilchen den Akten und gcb' cs Einem", sagte der Spanier.Roquairol fragte nach dem Namen des Spielers. Der Spa-nier führt' ihn in seinen Gasthof; innen im Zimmer riefschon eine thicrisch-dumpfe Stimme: „kommst du denn schonwieder, mein Herr?" sie fanden darin nur eine schwarzeDohle. „Man stelle den Vogel auf das Theater, er sei dasChor, er sage in halbem Gesang 10022» voce blos zwei, dreiZeilen her, die Wirkung wird kommen," sagte der Spanier.
Roquairol staunte über die langen Sprüche der Dohle.Der Spanier erbat sich einen längern von ihm, um ihn ihrvor seinen Ohren cinzulcrnen. Roquairol gab ihm den: imLeben wohnt Täuschung, nicht aus der Bühne. Der Spanier