auszuarbciten; und eben so laS er alle italiänische Rciscbc-schrcibnngcn, um mit Linda über jede schöne Stelle frei zusprechen, wo er als Schein-Albano mit ihr das hesperischeLeben genossen. Es kitzelte ihn, so mit der Flamme in derBrust und mit dem kalten Eislicht im Kopfe einmal alle thea-tralischen Znrüstungen und Verwickelungen, so wie sonst fürdie Bühne, jetzt für das Leben anzulegcn und besonnen zuregieren.
Er sah Albano von der Reise kommen, der ihn stolz be-handelte — er sah die blühende Göttin in Lilar gehen — er-hörte durch die Spionen der Fürstin von ihrer Verbindung:hoch ging sein todtcs Meer in schweren Wellen und suchte dieOpfer aus ihrem Fluge bis vom Himmel hcrabznzichen. Un-mittelbar nach dem Trauerspiel, das er mit Linda zu spielenvorhatte, sollte sein eigenes im Prinzcngartcn kommen, daser von Zeit zu Zeit zu geben versprach und verschob; ermußte lange harren und spähen, bis eine Zeit erschien, inwelche so viele Zähne eines doppelten Maschinenwerks zugleicheingreifen konnten.
Endlich erschien die Zeit und er schrieb das oben mitgc-thciltc Blatt an Linda. Alles war berechnet und abgcthanund jede Hülse des Zufalls in den Plan gewebt. SeinTrauerspiel war von seinen Bekannten längst Ungelernt, ob-wol niemals cinprobirt, weil er, wie er sagte, die Mitspielerselber mit seiner Rolle mitten im Spiele überraschen wollte.Die Freude, die er von jeher hatte, Abschied zu nehmen —weil ihn hier die Rührung zugleich durch Kürze und Stärkeerquickte — macht' er sich bei so vielen, als ihn liebten. VonRabette schied er so stürmisch-weich, daß sie erschrocken zu ihm