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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
Seite
225
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lange gelegenen Staub verfinsterte, weil er nun, wie er Al-bano selber voransgcsagt, das Netz zu diesem und der Gräfinim Strome heranskommen sah, das beide eng gesungen nahm.Das fressende Gift der Vicl-Liebhabcrci und Vielgötterei lieswieder heiß in allen Adern seines Herzens um: er machtewilden Aufwand, Spiele, Schulden, so weit cs nur gingsetzte Gluck und Leben ans die Wage warf seinen eisernenKörper dem Tode zu, der ihn nicht sogleich zerschlagen konnte und berauschte sich in der Wilden-Trancr um sein gemor-detes Leben und Hoffen im Leichentrnnk der Schwelgerei; einBund, den Wollust und Verzweiflung schon oft ans der Erdemit einander ans Kriegsschauplätzen und in großen Städtengeschlossen haben.

Nur etwas hielt den Hanptmann noch aufrecht, die Er-wartung, daß Albano in seiner Ferne von Linda beharre,und die, daß diese wiedcrkomme. Jetzt kam die Fürstin zu-rück, noch mit allem frischen Hasse gegen den kalten Albano,für dessen >,cl»ps" sie sich hielt. Noqnairol bewog leicht sei-nen Vater, ihn ihr näher zu bringen, da er bei ihr über Al-bano und alles Nachrichten zu finden hoffte. Er wurd' ihrbald durch die ähnliche Stimme und die vorige Freundschaftgegen ihren Feind bedeutend, und noch mehr durch seine sel-tene Gewandtheit, einer Frau immer das zu sehn, was siegerade begehrte.

Da sic alle seine frühem Verhältnisse und Wünsche schonlängst gekannt: so warf sie, sobald ihre Fernschreiber von Al-bano ihr die Nachricht von seiner neuen Liebe gegeben, ihmleicht die Erwähnung davon hin. Trotz der warmen Rolle,die Noqnairol gegen sie zu spielen hatte, wnrd' er doch vorihr wüthend-blaß, athemlos, bebend und starrend im Abwcchsel;

Jea» Paul's »usgclv. Wrrle. XII. ^