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Tag auszudcnken, wo Linda, eine Königin, in die glänzendeKrone ihres Geistes den weichen Brautkranz schmiegt — wodiese Sonne als eine Luna aufgeht — wo ein Vater, den derseinige liebt, das hohe Fest unterbricht durch ein höchstes —und wo einmal zwei Menschen zu sich sagen dürfen: nun liebenwir uns ewig. — So beglückt und mit einer unendlichenLiebe und sonnenwarmcn Seele kam er im Prinzcngarten an.
Ueberall kam er viel zu früh nach seiner leidenschaftlichenPünktlichkeit. Niemand war noch da als zwei — Abrciscnde,Roquairol und die Fürstin. Beide sah man jetzt oft und soöffentlich beisammen, daß das Scheinen Absicht schien. Ro-quairol ging ihm höflich entgegen und erinnerte ihn an daserhaltene Billct: „das ist der Schauplatz, Lieber, (sagt' er)wo ich nächstens spiele, die meisten Zurüstnngcn Hab' ich schongetroffen, besonders heute. Meine treffliche Fürstin hat mirdiesen Platz vergönnt." — „Sie kommen doch auch?" sagtediese zu Albano freundlich. „Ich bab' cS ihm schon ver-sprochen," sagte Albano, den mitten in seinem Frühling zweiEiskeller anwchtcn. Das Fräulein von Haltcrmann alleinzeigt' ihm großen entschiedenen Zorn. „Gehen wir zu meinerSchwester vorher?" fragte Roquairol die Fürstin unter demWcgführcn. Albano verstand das nicht. Die Fürstin nickte.Sie nahmen von ihm Abschied. Fräulein von Haltcrmannschien ihn zu vergessen. Sie entflogen, hielten oben aus einemvon der ganzen blühenden Gegend umrungncu Berge nebeneinem Blumcugärtchcn still und rollten dann hinunter.
Der Himmelswagen mit den geliebten Mädchen kam jetztin den französischen Prinzcngarten herein. Feurig drücktensich Albano und Linda einander an die Herzen, die sie sich —gleichsam zum zweitcnmale für einander geschaffen und geschmückt