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dunkeln Morgen schieden sie, aber Julienne sagte cs ihrerFreundin nicht, daß sic Jdoinen, als sic von einander gingen,sich mit nassen Augen hatte wenden sehen.
126. Z y k e l.
Albano hatte während Linda's Abwesenheit von Roquai-rol die Bitte bekommen, nur setzt nicht lange zu verreisen,damit er in einigen Tagen sein Trauerspiel „den Trauer-svieler" noch sehen könne. Gaspard, den er unwillig überLinda's Ehcschcu antraf, gab ihm ein sonderbares Kartenblattfür Linda mit, worauf von ihrem unsichtbaren Vater nichtsstand als dieß:
Ich genehmige Deine Liebe. Ich erwarte, daß Du siebesiegelst, damit ich meine Tochter endlich umarme.
Der Zukünftige.
So viele fremde wichtige Wünsche, die mit dem seinigenZusammenstößen, hielten nun von seinem zarten Ehrgefühl denVerdacht der Selbstsucht und Zudringlichkeit ab, wenn er sieum das schönste Fest seines Lebens bat. Er machte seinenVater sehr zufrieden durch diesen Entschluß zu bitten. Gas-pard thcilt' ihm geheime Kriegsnachrichten mit und sagte ihmscherzend, nun sei es bald Zeit, daß er für seine Freunde, dieNcufranken, fechten helfe. Albano sagte, es sei sogar seinErnst. Das hör' er gern von einem Jüngling — sagteGaspard — der Krieg bilde für Geschäfte, und das Rechtoder Unrecht desselben thue nichts zur Sache und gehe anderean, die ihn erklären.
Albano machte seine Reise froh durch Erinnerung, nochfroher durch Hoffnung. Er hatte jetzt öen Muth, sich den