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12 (1848) Titan : vierter Band
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scheu Verhältnissen seiner Kindheit sortlebt. Der Greis sichtnichts um sich als Gcräthschastcn und Arbeiten, die er auchals Kind gesehen und getrieben. Endlich geht er jenen Gartendrüben hinauf und schläft aus." Sic zeigte aus den Got-tesacker am Berge, der ein wahrer Garten mit Blumenbeetenund einer Mauer ans Fruchtbäumcn war. Julienne blickteerschüttert hin, sie sah den schwarzen Vorhang zittern, hinterwelchen ihr kranker Bruder bald getrieben wurde.

Mit durchsichtigem Abend-Goldstaub war der Gartenübcrweht der laute Tag war gedämpft und das Lebenfriedlich, Oclzwcige und ihre Blüten sanken ans dem stillenHimmel langsam nieder.Dort ist der einzige Ort (sagteJdoine), wo der Mensch mit sich und andern einen ewigenFrieden schließet, sagte so schön zu mir ein französischer Geist-licher."Solchen christ-katholischen Jammcrgcdanken (ver-setzte Linda) bin ich so gram wie den Geistlichen selber. Wirkönnen so wenig eine Unsterblichkeit erleben als eine Vernich-tung."Ich versteh' das nicht (sagte Julienne) achJdoine, wenn cs nun keine Unsterblichkeit gäbe, was thätcnSic?"ü'aimsrois"*) sagte sic leise zu ihr.

Plötzlich wurde vor ihnen wie aus weiter Ferne gesungen:Freut" dann spätEuch des"-endlichLebens"Das ist aus dem Gottesacker das Echo," sagte Jdoineund suchte zur Rückkehr zu bereden.Echo und Mondscheinund Gottesacker zusammen (fuhr sie scherzend fort) sind wolzu stark für Frauenherzcn." Dabei berührte sic ihr Augemit einem Wink an Julienne, gleichsam als thn' cs ihr weh,daß die Gräfin nur hinter dem Nebel ihrer Augen den schönen

2) Ich würde lieben.