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12 (1848) Titan : vierter Band
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gnng in die Liebe nur so lange offen, als sein Hierseyn, dasmit dem Tode seines Freundes endige. Dann ging er ge-lassen sort, wie die Männer pflegen, wenn sie uns recht ent-rüstet haben."

Hcspericn, Hcspcricn! (rief Albano zornig.) Lindaverdoppelte doch ihr Nein?"O leider! Aber Bruder?"fragte staunend Julienne.Lasse mich (versetzt' er); ist csdenn nicht ungerecht, dieses elterliche Antasten der schönstenzartesten Saiten, deren Klang und Schwung sic auf einmaltödtcn, um einen neuen ans ihnen zu rupfen? Jst's dennnicht snndlich, Göttcrgcschcnkc zu Staats-Zöllen und Partie-Geldern, ja wol Partie-Geldern hcrabzuzichcn? GuteLinda, nun stehen wir wieder ans dem Boden, wo man dieBlumen der Liebe zu Heu anschlägt und wo cs im Pa-radies keine andere Bäume gicbt als Gränzbäume. Nein,freies Wesen, durch mich sollst du nie anshörcn, es zu sehn!"

Julienne trat einige Schritte zurück, sagte:ich willdich nur auslachcn," that es und setzte ernst dazu:Siealso, willst du, soll dir den Tag anbcranmcn, wo der alteVater sichtbar werden soll?"Das folge gar nicht," sagt'er. Sie bemerkte ruhig, daß immer ein hitziger Mann überdie Hitze des andern klage, und daß Albano schon in derRuhe zu strenge ans fremdes und eignes Recht dringe; daßsolche Leute dann in der Leidenschaft etwas über das Rechthinaus verlangten, wie ein Stift, der in der Uhr zu genaupasset, erwärmt sie durch seine Größe anhält. Jetzt bat sieihn liebreich, das Auseinanderzupfen desganzen Wirrwarrs"blos ihren Fingern zu überlassen und sanft und still zu blei-ben, damit nicht noch mehr Leute, etwa gar ihrebelle-soeur"zwischen ihren Bund sich drängten. Albano nahm es freund-