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12 (1848) Titan : vierter Band
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er den Sohn seinen Wunsch nach dem Wege merken, auf wel-chem er zu jener Hypothese gekommen; aber umsonst, die hei-lige Freundschaft konnte nicht entheiligt oder verlassen werden,und seine Brust schloß, wie der dunkle Fels um den HellenKrystall, sich mächtig um sein offnes Herz.

So schied er warm und glücklich vom schweigenden Vater.In der harten Stunde des Briefs hatt' er nur eine künstlicheFelscnpartie des Lebens überstiegen, und die bunten Gärtenlagen wieder da bis an den Horizont; - doch der vergeb-liche mühvollc Jrrthum seines Schoppe und dessen von Haffenund Lieben verheerter Geist, der sich sogar im Ton des Brie-fes nicdcrznbcngcn schien, und die Zukunft eines Wahnsinnsgingen wie ein fernes Lcichcngeläute in seiner schönen Gegendklagend, und das glückliche Herz wurde voll und still.

124. Z y k e l.

Bald darauf ließ die gütige Schwester Albano's an derSpieluhr seines Glücks, deren Wächterin sie war, wieder einehespcrische Stunde schlagen und spielen, wo das ganze Lebenhinauf und hinab mittönte und sich anshcllte, und wo nunwie in der Schweiz, wenn eine Wolke sich öffnet, aus einmalHöhen, Eisberge, Bcrghörner ans dem Himmel blicken. Ersah seine Linda wieder, aber in neuem Licht, glühend, aberwie eine Rose vor dem glühenden Abcndroth; ihr Lieben warein weiches stilles Flammen, nicht ein Hüpfen irrer stechenderFunken. Er schloß, daß sein wortsestcr Vater die Bitte umeine pricsterlichc Verbindung ihr schon gethan und sogar ihreBejahung bekommen. Julienne sagt' ihm, sie woll' ihn dennächsten Abend um 6 Uhr aus dem väterlichen Zimmer spre-