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Sein Leben unter diesem Schloßdachc wurde ab- und .aufgedcckt, aber im Guten. Er hatte bisher — so gingendie Berichte — nichts Reelles oder Solides „bezweckt."Wehrsritz schwur, er habe selber zngeschen, daß er die Litera-turzeitung so gelesen, wie sic ineinander Halbbogen-Weisesteckte, und sagte, daß er's freilich weniger der Tollheit alseiner Geistes-Abwesenheit zuschrcibe, weil er wisse, mit wel-cher Lust er immer den Neichsanzeiger — den solcher selberfür den Thorschlüssel der Reichsstadt Deutschland erkläret —in die Hand genommen und verständig dnrchgegangen. Mittenin der Gesellschaft Hab' der Bibliothekar seine Hände angese-hen mit den Worten: da sitzt ein Herr leibhaftig und ich inihm, wer ist aber solcher? — Gearbeitet Hab' er sehr wenig,Bücher von Gewicht, wie H. Wehmcicr wisse, selten angese-hen, leichter die allcrschlechtcstcn von Bauern, z. B. ganzeTraumauslcgebüchcr. — Sein liebster Umgang sei ihm seinWolfshund gewesen, mit dem er Stundenlang ordentlichenDiskurs geführt und von dessen Murren er ernsthaft behaup-tet, es klinge wie ein sehr ferner Donner. — Gern sei ervor dem Spiegel gesessen und habe sich in ein langes Gesprächmit sich eingelassen; zuweilen Hab' er in die cainera ollscuragesehen, dann schnell wieder in die Gegend, um beide zuvergleichen, und habe unoptisch genug behauptet, die lausen-den regen Bilder der cumera würden von der äußern WeltVergrößert, aber täuschend nachgcäfft. „Ein schlauer Vogel(setzte der Direktor dazu) blieb's bei alle dem; verschiedenemeiner Bekannten auf den benachbarten Rittcrsitzcn ließen sichvon ihm malen, weil er's wohlfeil gab; er wußte aber immeretwas ins Gesicht cinzuschieben, daß einem die Physiognomieganz lächerlich oder einfältig vorkam; und das hieß er sein