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12 (1848) Titan : vierter Band
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Schmcichcln. Natürlich saß ihm in dic Länge nichts Honncttesmehr."

War' cs mir gestattet (fing Wchmcier an), so würd'ichjetzt dem H. Grafen ein Faktum vom H. Bibliothekar mit-thcilcn, das vielleicht, das ist wenigstens meine Meinung, sofrappant ist als manches andere. Dic Schülwohnung ist, wieSie gewiß noch wohl wissen, dicht an der Kirche." Daraufgab er in einer langen Erzählung diese: Einst sei in der tie-fen Mitternacht dic Orgel gegangen Er habe an der Kirch-thürc gelauscht und Schoppen deutlich einen kurzen Vers auseinem Hauptlicd fingen und orgeln hören Darauf fei die-ser laut vom Chore herab und auf die Kanzel hinaus gestiegenund habe eine Kasualpredigt an sich selber mit den Wortenangcfangcn: mein andächtiger Zuhörer und Freund in Christo Im Exordium Hab' er das stille leider so schnell vergangneGlück vor dem Leben berührt, obwol nicht nach rechter Ho-miletik, da der zweite Theil fast den Eingang repetiretDarauf einen Kanzelvcrs mit sich gesungen und aus Hiob,Kap. 3, wo dieser die Freude des Nicht-Seyns zeigt, den26sten VerS verlesen, der so lautet:war ich nicht glückselig?war ich nicht fein stille? hatt' ich nicht gute Rühe? Undkommt solche Unruhe" Vorgcstcllt Hab' er sich: die Leidenund Freuden eines Christen; im ersten Theil dic Leiden, imzweiten die Freuden Hierauf Hab' er, aber auf närrischeArt und Sprache, aber doch auch mit Bibelsprüchen, die Nothauf der Welt kurz zusammengedrängt, worunter er sehr uner-wartet sonderbare Sachen, lange Predigten, dic beiden Pole,häßliche Gesichter, die Komplimente, dic Spieler und die Welt-Dummheit gezählt Darauf sei er zum Trost im zweitenTheilc vorgeschritten und habe die künftigen Freuden eines