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Er schwieg, über die weibliche Unart ein wenig erzürnt,die unter dem Vorwand, Rath zu snchcu, nur Gehör verlangt.„Was ist das (fragt' er, ein Blatt ihr zeigend), das ist völ-lig meine Hand und ich habe es nie geschrieben?" — Sicsah cs an und sagte: „Karl probire oft so in den Händenbei ihr." Es wunderte ihn und er sagte: „überall nur Nach-spielen und Nachmachen! Aber wie kannst du denken, daß ichihm vergebe?" — Einige Ncisebcschrcibungen ans ihrem sonstbüchcrarmen Nachttisch fielen ihm auf: „ich wollte doch wissen(sagte sie), wie es dir etwan da und dort mochte ergehen, undlas deshalb das lange Zeug." — „Du bleibst meine Schwe-ster!" sagt' er und küßte sie herzlich. Sic fragte ihn nochviel und zudringlich über sein neues Verhältnis aber er eiltewortkarg mit dem vollen Herzen hinab. -—
Das erste Wort drunten an den Landschaftsdircktor wardie Bitte um das „depouirte Schoppische Schreiben." Wchr-fritz brachte den im Eisenkästchcn der Schuldscheine anfbewahr-ten breiten Brief und lieferte ihn hoffentlich, wie er sagte,richtig ab. Kanin hielt Albano die Thräncn zurück, als erdie krausen, aber wcrthcn Spuren der geliebten Hand, diegewißlich nie im Leben gewankt oder sich befleckt, in der sei-nigcn hielt. Da er nichts erbrach, so fingen sie alle gutmü-thig an, ihm seinen Freund Schoppe nach den Muthmaßungcnund Ansichten, die sich der Mensch über jeden höhern Geistso keck und froh erlaubt, mit allen seinen Thaten oder Farbenvorzuschildern, als wären Thaten oder Farben Striche undUmriß. Wehrfritz und Wehmcier bedauerten, daß er tollwürde, wenn er's nicht schon sei. Der Magister hielt, mitseinem Hanptbeweise zurück, bis der Landschaftsdirektor diekleineren Nebenbcweisc bcigcbracht.