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große und größere Schulden häufe, zumal seitdem keine Lianesie mehr im Stillen tilge — daß er überall borge, nur abervon ihr nichts annchmc — daß er noch immer weiter nichtsbegehre und kenne als die Gräfin — und daß Gott wissewohinaus das alles noch wolle." —> Allem Fragen zuvor-kommend, setzte sie dazu: „er weiß schon jetzt alles, dein gan-zes Leben mit dcrsclbigen Person — er thut dabei still undlustig, aber ich kenn' ihn genugsam. — Ach! (scufzete sie inder Jammer-Fülle und setzte sogleich mit derselben Stimmedazu:) du siehst mich an, nicht wahr, du findest mich sehr-mager gegen sonst?" — „Ja wohl. Arme!" sagte er. „Ichtrank viel Essig seinetwegen, weil Karl schlanke Taillen liebt;und der Gram thut auch viel," sagte sie.
Albano wollte sie trösten mit der nähern Möglichkeit ei-ner Verbindung Karls mit ihr, seit der cntschiedncn Unmög-lichkeit jeder andern, und bot sich ihr gern zu jedem Vorwortund Zwangsmittel an —; „er ist vor Gott und uns deinMann," sagt' er. „Das hat er nie (versetzte sic erröthcnd)sehn mögen, nämlich Honnet; ich schrieb dir ja, daß ich jetztauch zu stolz bin dazu." — Nichts bestach ihn mehr als sitt-licher Stolz: „so wirf ihn einmal weg auf immer!" sagt' er.— „Ach, (sagte sie bänglich) weiß ich denn, daß er kein Leidgegen sich selber vorhat? — Dann würs' ich mir's ewig vor."Unwillkürlich mußte er mit dieser liebenden heiligen Furchtdie Härte der Fürstin vergleichen, die cs so froh und stolz-erzählcn konnte, daß manches verliebte Leben das Opfer ihresspröden Herzens und koketten Gesichts geworden. „Was willstdu nun thun?" fragt' er. „Ich weine (sagte sic); ach, Alban,das ist ja genug, daß du mir Gehör und Rath gegeben; ichbin wieder ganz heiter. Aber werde wieder sein Freund."