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12 (1848) Titan : vierter Band
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große und größere Schulden häufe, zumal seitdem keine Lianesie mehr im Stillen tilge daß er überall borge, nur abervon ihr nichts annchmc daß er noch immer weiter nichtsbegehre und kenne als die Gräfin und daß Gott wissewohinaus das alles noch wolle."> Allem Fragen zuvor-kommend, setzte sie dazu:er weiß schon jetzt alles, dein gan-zes Leben mit dcrsclbigen Person er thut dabei still undlustig, aber ich kenn' ihn genugsam. Ach! (scufzete sie inder Jammer-Fülle und setzte sogleich mit derselben Stimmedazu:) du siehst mich an, nicht wahr, du findest mich sehr-mager gegen sonst?"Ja wohl. Arme!" sagte er.Ichtrank viel Essig seinetwegen, weil Karl schlanke Taillen liebt;und der Gram thut auch viel," sagte sie.

Albano wollte sie trösten mit der nähern Möglichkeit ei-ner Verbindung Karls mit ihr, seit der cntschiedncn Unmög-lichkeit jeder andern, und bot sich ihr gern zu jedem Vorwortund Zwangsmittel an;er ist vor Gott und uns deinMann," sagt' er.Das hat er nie (versetzte sic erröthcnd)sehn mögen, nämlich Honnet; ich schrieb dir ja, daß ich jetztauch zu stolz bin dazu." Nichts bestach ihn mehr als sitt-licher Stolz:so wirf ihn einmal weg auf immer!" sagt' er.Ach, (sagte sie bänglich) weiß ich denn, daß er kein Leidgegen sich selber vorhat? Dann würs' ich mir's ewig vor."Unwillkürlich mußte er mit dieser liebenden heiligen Furchtdie Härte der Fürstin vergleichen, die cs so froh und stolz-erzählcn konnte, daß manches verliebte Leben das Opfer ihresspröden Herzens und koketten Gesichts geworden.Was willstdu nun thun?" fragt' er.Ich weine (sagte sic); ach, Alban,das ist ja genug, daß du mir Gehör und Rath gegeben; ichbin wieder ganz heiter. Aber werde wieder sein Freund."