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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Entschluß, recht sanft zu seyn, wurde immer uunöthigcr undunwillkürlicher. Die Insel selber löscte schon mit ihren Früh-lingcn aus Düsten und mit dem fernen Kranz aus Alpen dieSeele aus. Im vorigen Jahre hatt' er sie mehr in Blätternals in Blüten gesehen. Es war ja sein Kindhcitsland anvielen Plätzen an der Sec schimmerten ihm Sterne aus einertiefen nachmitternächtlichcn Lebens-Frühe herauf hier hatt'er zuerst seinen Vater gesunden, und zuerst Linda's Gestaltüber den Wellen gesehen hier findet und verliert er sienach der längsten Trennung wieder für eine noch längere>und hier steht er im Thorc zwischen Norden und Süden.Das freie duftende Land voll Inseln, die Himmelsleiter desLebens steigt ihm in den Aether zurück, und er geht herab inein kaltes voll Zwang und voll Augen seine Liebe wirdgerichtet vom Vater, sic wird angefallen vom untcrgegangnenFreund.Ihr Tage in Jschia, (seufzte er) ihr Stunden aufdem Vesuv und in Tivoli, könnet ihr umkehrcn? könnet ihrje wiederkommen und das unersättliche Herz von neuem übcr-strömen, daß es trinken und sagen kann: es ist genug?"

Zu seinem Dian sprach er, gleichsam um sich und seingränzenloses Sehnen zu entschuldigen, häufig von Charitouund ihren Kindern und fragt' ihn, wie es seinem Herzen da-bei gehe:sprecht mir nicht so viel davon (sagt' er, nachseiner Weise mehr empfindend als errathcnd und verrathend),wir sind noch so häßlich weit davon - man verdirbt sich dieReise ohne Grund Hab' ich sie alle aber. . . . nun eiGott!" Dann schwieg er, riß sich den Jüngling in dieArme und küßt' ihn nicht.

Au einem blauen frischen Morgen stand Albauo, noch eh'die Sonne am Himmel aufcrstandcu war, auf der hohen um-