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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
Seite
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Hört und seht doch dort den göttlichen Huvio, derdas Fest so recht gut mitfeiert," rief Dian, der sich so tief indie Wellen der Freude cintauchte als irgend ein Jschiancr.Albano sah hinüber nach der hoch im Sternenhimmel webendenFlamme, die wie ein Gott den großen Donner unter sichhatte, und die Nacht hatte das miscnische Vorgebirg wie eineWolke neben dem Vulkan aufgcrichtct. Neben ihnen branntentausend Lampen auf dem königlichen Pallastc der nahen InselProzita.

Indem er über das Meer hinblicktc, dessen Küsten indie Nacht versunken waren und das unermeßlich und finsterals eine zweite Nacht dahin lag: so sah er zuweilen einenzerfließenden Glanz darüber schweifen, der immer breiter undHeller floß. Auch zeigte sich eine ferne Fackel in der Luft,deren Lodern lange Feuer-Furchen durch die flimmernden Wel-len zog. Es kam eine Barke näher mit cingezogncm Segel,weil der Wind vom Lande ging. Weibliche Gestalten erschie-nen auf ihr, worunter eine nach dem Vesuv gewandte vonköniglichem Wuchs, an deren rothem Scidenklcide der Fackel-schein lang hcruntcrfloß, das Auge fest hielt. Wie sie näherschifften und das Helle Meer unter den schlagenden Rudernaus beiden Seiten aufbrannte: so schien eine Göttin zu kom-men, um welche das Meer mit entzückten Flammen schwimmtund die cs nicht weiß. Alle stiegen in einiger Ferne ansLand, wo bestellte Diener, wie cs schien, dazu gewartet hatten,um alles zu erleichtern. Von der langen Gestalt nahm einekleine mit einer Doppellorgnette versehene einen kurzen Ab-schied und ging mit einem ansehnlichen Gefolge fort. Dierothgckleidcte zog einen weißen Schleier über das Gesicht und