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derphantasie und jeder Größe glaubt man so leicht schönegebende Wunder des Schicksals, wie in Norden entsetzlicheraubende Wunder der Geister."
Dian war auch für den frühsten Besuch der Insel Jschia,„weil sonst (setzt' er dazu), wenn Albano in Neapel seine Briefeübergeben hätte und in die Uicariinenti hinein oder auf denPostlippo und den Vesuv hinaufgerathen wäre, dann keinWegkommen sehn würde."
Am Tage darauf gingen sie von Mola ab. — Das schöneMeer deckte sich an ihrem Wege aus und zu und nur dergoldnc Himmel verhüllte sich nie. Neapels Freudenbecher be-rauschte schon von Fernen mit seinem Dufte und Geiste.Albano warf trunknc Blicke auf die cainpania tolles, aufdas Loliseo in Kapna und auf den weiten Garten voll Gärtenund sogar auf die rauhe appischc Straße, die ihr alter Namesanfter machte.
Aber er seufzcte nach der Insel Jschia, diesem Arkadiendes Meeres, und dieser Wundcrstelle, wo er eine Schwesterfinden sollte. Sie konnten nicht eher als Sonnabends in derVornacht — wenn anders Wachen und glänzendes Leben eine ist,besonders eine welsche Sonnabends-Nacht— in^versa ankommen.Albano bestand darauf, in der Nacht fortznreisen nach Neapel.Dian wollte noch ungern. Zufällig stand ein schönes ctwan vier-zehnjähriges Mädchen im Posthause, sehr betrübt über dieverfehlte Post, und entschlossen, noch diese Nacht nach Neapelzu gehen, um am heiligen Sonntag noch früh genug nach Jschiazu kommen, wo ihre Eltern waren. „Ans Santa ^gata (sagtesie) komme sie her, heiße aber nur ^gata, und nicht Santa."„Wahrscheinlich ihr alter Spaß," sagte Dian, war aber nun— bei seinem Umschweben jeder schönen Form — selber recht