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bctglockcn der Klöster führten das Herz über die Sternehinauf. —
O wie war meines so froh und so sehnend, zugleich einWunsch und ein Feuer/ und in meinem Innersten sprach einDankgebct fort, dafür, daß ich war und bin auf dieser Erde.
Nie vergesst ich das! Wenn wir das Leben wegwerfenals zu klein gegen unsere Wünsche: gehören nicht diese zujenem und kamen von ihm? Wenn die bekränzte Erde solcheBlüten-Ufer, solche Sonnen-Gcbirge um uns zieht, will siedamit Unglückliche cinschließen? Warum ist unser Herz engerals unser Auge, warum erdrückt uns eine kaum meilcnlangeWolke, die doch selber unter unermeßlichen Sternen steht?Ist nicht jeder Morgen ein Frühlingsanfang und jede Hoff-nung? Was sind die dichtesten Lebcnsschrankcn anders alsein Ncbengeländer, zum Reifen der Weinglut anfgebauet? —Und da das Leben sich immer in Viertel zerhackt, warumsollen cs lauter letzte sehn, nicht eben so oft erste, auf welcheein vollstralcnder Mond nachfolgt? — O Gott, sagt' ich, alsjch durch die grünende Welt zurückging, die am nächsten Mor-gen eine glühende wird, nie lasse mich deine Ewigkeit irgendeiner Zeit leihen, ausgenommen der seligsten; die Freude istewig, aber nicht der Schmerz, denn du hast ihn nicht geschaffen.
„Freund," sagte Dian unterwegs zu mir, da ich ihmmeine innigste Bewegung nicht recht verhüllen konnte, „wiekann Euch erst scyn, wenn Ihr nach Neapel zurückschauetctwan auf der Ueberfahrt nach Jschia! — denn man merkt'ssehr, daß Ihr in Nordland geboren seid." — Lieber, sagt'ich, jeder wird mit seinem Norden oder Süden gleich ge-boren, ob in einem äußern dazu — das macht wenig.
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