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und golden mit dem Himmel vcrschwcbt, und wie hier dieErde das weiche schwebende Feuer mit ihren langen Ländernin einen rosigen festen Erdschatten cinschlicßct, wer kann denFcuerrcgen des unendlichen Lebens, den webenden Zauberkrcisaller Kräfte im Wasser, im Himmel, aus der Erde erblicken,ohne nicderzuknieen vor dem unendlichen Natur-Geiste undzu sagen: wie bist du mir so nahe. Unaussprechlicher! — Ohier ist er in der Nähe und Ferne, die Seligkeit und dieHoffnung schimmert vor der Nebel-Küste her, und auch ansden nahen Quellen, die das Gebirge in das Meer heruntcr-gicßct, und in der weißen Blüte über meinem Haupt. O ru-fet denn nicht diese Sonne, von brennenden Wellen umflattert,und das Blau droben und drüben und die erglühenden Mcn-schcn-Ländcr, die Welten in der Welt, rufet nicht diese Fernedas Herz und alle seine stolzen Wünsche heraus? Will csnicht schaffen und in die Ferne greifen und seine Lebcnsblütevom höchsten Gipfel des Himmels reißen? Wenn cs aber sichumfleht auf seinem Boden, auch da wieder ist der Gürtel derVenus um den blühenden Umkreis geworfen, hell grünt derhohe Myrtenbaum neben seiner dunkeln Myrte, die Orangeschimmert im hohen kalten Grase und oben düstet ihre Blüte,der Waizcn weht mit breiten Blättern zwischen dem Mandel-und Narzissen-Schmelze und ferne ist die Zypresse und diePalme stolz; alles ist Blume und Frucht, Frühling und Herbst.Soll ich hin, soll ich her, das fragt das Herz in seinemGlück.
So ging mir die Sonne unter die Wellen hinab — dierothcn Küsten flohen unter ihre Nebel — die Welt erlosch vonLand zu Land, von einer Insel zur andern — der letzteGoldstaub aus den Höhen wurde verweht — und die Ge-