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wußte, auf wen von drei Menschen er sic abdrücken wolle, faßteihn seine Starrsncht und hielt wie eine umwindende Schlangeihn in der mörderischen Lage gefangen. „Graf, verstand ichEuch?" sagte die Fürstin wegwerfend gegen ihn, gleichgültiggegen den versteinerten Feind. — „O Gott (sagte Albano, vonder väterlichen Gestalt bewegt), ich verstand wol niemand." —„Das konnte (sagte sie) nur ein Unwürdiger. Lebt wohl.Mög' ich niemals Euch mehr begegnen!" — Daun ging sic.
Albano blieb, unbekümmert ob er nicht selber mit derPistole gemeint sei, bei dem Kranken, der einer vornehmenMänner-Leiche gegenüber cntgegenstarrte, die man eben zuschminken beschäftigt war. Allmälig rang sich das Leben wie-der ans dem Winter auf, und der Ritter setzte, wie Starrsüch-tigc müssen, die mit dem Worte „Unglückliches" angcfangneAnrede so fort: „Weib, von wem bist du Mutter?" — Er-kenn zu sich und sah wach umher; aber schnell rann wieder dieLava des Zorns durch seinen Schnee: „Unglücklicher, wovonwar die Rede? Albano entdeckte ihm mit gerader unschuldi-ger Seele, daß er bei dem wahrscheinlichen Tode des Fürstenauf eine Vereinigung zwischen beiden und auf das Glück, eineMutter zu erhalten, sich die Hoffnung gemacht.
„Ihr junges Volk bildet euch immer ein, man könne keineächte Liebe haben, ohne sic nach außen zu treiben und aufjemand zu richten," versetzte Gaspard und fing an, hart znlachen und das „scutimcutalische Mißverständnis," sehr komischzn finden; aber Albano fragte ihn nun sehr ernst nach demUrsprünge des scinigcn. Gaspard gab ihm diesen. Neulichin seiner Krankheit hatt' er bei der ersten Nachricht von desFürsten naher Abblütc einen erbitterten Kampf mit der Für-stin, welche in dessen Todesfälle eine Regentschaft — oder Vor-