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mundschast — begehrte, schon wegen der Möglichkeit einesFürstcnhnt-Erbcn. Der Ritter sagt' ihr gerade zu, diese Mög-lichkeit sei eine Unmöglichkeit, und er werde mit neuen ihrunbekannten Beweisen sie ohne Weiteres angreifcn. Er gabihr geradezu zu verstehen, daß er sogar gegen den Fall ge-rüstet sei, wo ein augenscheinlicher Beweis des Gegcntheils(ein Erbprinz) ihm entgegengestellet würde. Die Fürstin ver-setzte erbittert, sie errathe nicht, warum er sür die HaarhaarscheLinie und Erbfolge sich im Geringsten mehr bekümmere undsorge als für die Hohenflicßer. Er brachte sie bis zu Thro-nen; denn er konnte ohne Schonung ihr die grausamsten Wortewie Wiederhaken tief ins Herz werfen; er hatte die vollendeteEntschlossenheit eines Staatsmannes, der wie ein großer Raub-vogel das Opferthicr, das er nicht bezwingen oder schleppenkann, an einen Abgrund treibt und mit den Flügeln hinunter-schlägt, um es drunten besiegt zu finden. Ein Leben, das, sowie es sortrückt, gleich den fortrückcnden Gletschern, alte Lei-chen anfdeckt! So wie der Glückliche seine Liebe eines Indi-viduums wärmend über die Menschheit ausbreitct, so hält derMenschenfeind den stechenden Brenn- oder Frostpunkt seinerweiten Kälte gegen die Menschheit auf Einen großen Feindallein, indeß vorher jede kleinere Beleidigung dem Einzelnenvergeben und nur der gcsammtcn Menschheit angeschrieben wurde.
Das war also jene geheime Unterredung, deren SpurenAlbano für schönere Bewegungen genommen hatte als desHasses. „Als du nun (sagte der Ritter jetzt gerade heraus,um mit der schneidenden Frechheit sein Hochgefühl zu strafen)die kurz- und dunkelgefaßte Anrede: Eine Mutter! hieltest,mußt' ich dich sür den Vater nehmen, und daraus magst duleicht das Uebrigc erklären." — „Vater (sagt' er), das war