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12 (1848) Titan : vierter Band
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manches Götterglück ging durch eine zaghafte Stunde verloren.Wann soll denn der Mensch ungewöhnlich handeln als in un-gewöhnlichen Lagen?" Sic schwieg, den Morgenlant seinerLiebe erwartend, und beide gingen im fortgesetzten Handdruckvon der hohen Stelle herab. Albans Wesen war eine bebendeFlamme. Die Fürstin begriff nicht, warum er noch diesenFrühlingston verschiebe; er erricth sie eben so wenig, ungeübtdie Weiber und deren halbe abgctheilte Wörter zu lesen, dieseBildergcdichte, halb Gestalt und nur halb Wort. Gleich-sam als wäre ein Adler ans seinem Morgcnglanz hcrabgcflo-gcn und hatte als ein Raub-Genius die Flügel über seineAugen geschlagen: so hatt' ihn der leuchtende Morgen so sehrverblendet, daß er wagen wollte, jetzt in der Abschiedsstundezwischen seinem Vater und der Fürstin der Mittler durch EinWort zu werden, das beiden die Scheidewand zwischen ihrerLiebe wcgzögc. Vieles wandt' ihm seine Zartheit dagegen ein,aber gegenüber einem wichtigen Ziele verabscheute er nichts sosehr als zagende Vorsicht; und Wagen hielt er für einen Mannso viel wcrth als Gewinnen.

Die Fürstin, mißverstehend, doch nicht mißtrauend, folgteihm in des Vaters Hans, mit einer Erwartung kühnerals seine er bekenne vielleicht gar dem Ritter die Liebe gegensie. Sic fanden den Vater allein und sehr ernst. Albano fielihm, wicwol er dessen Abneigung gegen körperliche Hcrzens-zcichcn kannte, um den Hals mit den halb erstickten Wortendes Wunsches:Vater! Eine Mutter!" Zn diesem kind-lichen Verhältnis hatte sich sein bisheriges gehoben und ge-reinigt.Gott, Graf!" rief die Fürstin, über Albano bestürztund entrüstet. Der zornfnnkclndc Ritter ergriff voll Ent-setzen eine Pistole, sagte: unglückliches aber che man nur