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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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zu einem ewigen Wein für das ganze Leben anfhcllt; denner wußte nicht, daß die lebhafte Fürstin noch lebhafter durchItalien nach langem Harren auf das schönste Wort vonihm, endlich zornig sich in eine Abschiedsstunde wagte, in dercS ihm entfahren sollte.

Früh vor Sonnenaufgang, wo in Rom noch mehrere cin-schlafen als ausstehcn, holte er sic ab; nur ihre treue Haltcr-mann begleitete sic. Von der durchwachten Nacht glühte sienoch und schien sehr bewegt. Rom schlief noch; zuweilen be-gegneten ihnen Wagen und Familien, die eben ihre Nachtbeschließen wollten. Der Himmel stand kühl und blau überdem dämmernden Morgen, dem frischen Sohn der schönenNacht.

Der weite Zirkus vor der Pctcrskirche war einsam undstumm, wie die Heiligen auf den Säulen; die Fontaincnsprachen; noch ein Sternbild erlosch'über dem Obeliskus. -Sic gingen die Wendeltreppe von anderthalb hundert Stufenauf das Dach der Kirche und kamen aus einer Gasse von Häu-sern, Säulen, kleinen Kuppeln und Thürmen durch vier Thü-rcn in die ungeheuere Kuppel in eine gewölbte Nachtunten in der Tiefe ruhte der Tempel wie ein weites finsteres ein-sames Thal mit Häusern und Bäumen, ein heiliger Abgrund,und sic gingen nahe vor den musivischen Riesen, den farbigenbreiten Wolken am Himmel des Doms vorbei. Während sie inder hohen Wölbung stiegen, blinkte immer röthcr AnrorcnsGoldschanm an den Fenstern, und Feuer und Nacht schwammenim Gcwölb' in einander.

Sic eilten hoher und blickten hinaus, da schon ein ein-ziger Lebensstral wie aus einem Auge hinter dem Gcbirg indie Welt zückte um den alten Albaner rauchten hundert