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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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ganzen Lebens mitgebcn aus den Weg. In Albano war dieSehnsucht nach Spanien aufgcwacht im blühenden Land,und Neapel, hofft' er, werde sie stillen. Der Frühling däm-merte schon in Rom und ging ans in Neapel die Nächtedurchsang die Nachtigall und der Mensch und die Mandcl-bänme blühten überall. Aber cS schien, als ob die drei Men-schen mit dem Reisen aus einander warteten. Konnte die Für-stin von dem Herzen eilen, aus welchem ihr Daseyn blühtennd wurzelte, sie gleich einem abgerissenen Rosmaricnzwcigc,dessen Wurzeln zugleich mit denen eines keimenden Waizenkornsdoppelt in die Erde greifen? Auch Albano wollte nicht dieStunde beschleunigen, die ihn zugleich von dem Vater und derFreundin in ferne Erd-Ecken warf, jene in den Nachwinter,ihn in den Vor- und Nachfrühling; gerade jetzt amwenigsten; sein Geist hatte sich durch den Entschluß zum Kriegebefriedigt und versöhnt mit sich, sein Portici war glänzendaufgebanct aus dem verschütteten Hcrknlanum seiner Ver-gangenheit.

Ein Brief von Pcstitz entschied der todtkrankc Fürstschrieb an die Fürstin und bat um das Wiedersehen derBrief war ein Feuer, das den gemeinschaftlichen Boden nndwer darauf stand auseinander sprengte die drei Verbünde-ten faßten den Schluß, an Einem Tage abzurciscn, an EinemMorgen, so daß Eine Morgenröthc ihr Gold zugleich in dreiRcisewagcn würfe.

Noch etwas begehrte die Fürstin am Abend vor der Ab-reise, am Morgen Albano's Begleitung auf die Peterskuppcl;sie wollte Rom noch einmal in die scheidende Seele fassen, wennes Morgenroth nnd Morgenglanz bedeckten. Auch Albanowollte gern den Most einer feurigen Stunde trinken, der sich