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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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im Himmel stehen. Da kehrt' er das Auge nicht gegen dieFürstin, aber in der Weihe der Töne drückt' er die Hand, ander einst die Verklärte hatte in diese Gefilde kommen sollen.Spät sagte er:ich werde mich im reichen Neapel immer seh-nen nach meiner einzigen Freundin und den Glücklichen be-neiden, der sie begleiten darf." Sie kam in große Bewegungüber diese neue Nachricht von seinem trennenden Abweg, undin eine noch größere über seine leidenschaftliche Veränderung^die fic, mit der reichsten Aussteuer für ihre zartesten Hoffnun-gen, aus ihrer Abreise und sogar aus ihres Gemahls bevor-stehender hcrzulcitcn wußte. Aber sic verbarg die größere Be-wegung hinter die kleinere. Beide schieden mit gegenseitigenFreuden und Jrrthümern aus einander. Albano wurde immerseliger durch den genesenden Vater; die Fürstin' wurd' es durchden wärmcrn Sohn, und ihr Leben stieg aus dem Kriegsschiffin ein fliegendes Friedcnsschiff über. So kamen beide immerdichter an den Vorhang, dessen Gemälde sie für die Bühneselber hielten, um desto mehr zu staunen, wenn er aufging.

107. Z y k e l.

Im Ritter war das vertrocknete Bette des Lebens wiederreichlich angeqnollen durch die Erschütterungen seines Herzens; eben weil er in gesunden Tagen sich gleich Bergen durchEis und Moos zusammcnhiclt, so stellte in kranken, schien cs,eine rechte innere Bewegung leichter die alte Kraft und Ruhewieder her. Er rüstete sich zum Reisen, das am besten seineneigensinnigen Körper aus- und nachbauete. Die Fürstin ver-schob das ihrige von Tag zu Tag, blos in der festen, feurigenErwartung, Albano werde ihr das schönste Endwort ihres

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