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dabei, als das seltsame Wesen ankam nnd den Todtkrankcnansprach nnd zwei starre gläserne Augen, als waren sie ein-gesetzte, weit von dem wcgdrehte, womit cs redete — so phan-tastisch und doch voll kalter Welt gegen den sterbenden Bruder
— mit Hangender Gcsichtshaut auf bedeutenden Gesichtsknochcn
— ein aufgcrichteter falber Währwolf, erst aus der thicrischcnHaut iu die menschliche getrieben -— gleich dem Würgengel,ein Wnrgmcnsch nnd doch ohne Leidenschaft. — Es strecktenach Albano die lange Hand aus, aber dieser, vou etwas Un-nennbarem abgcstoßcn, konnte sie nicht ansasscn. Dieser Bru-der sagte, er komme vou Pestitz — übergab zwei Briefe dar-aus, eiueu an Gaspard, einen für die Fürstin — und fingan, einiges über seine Reisen zu sagen, was ungemein scharf-sinnig, phantastisch, gelehrt, unglaublich uud oft recht unver-ständig schien. Einmal sagte Albano: „das ist geradezu un-möglich." Er fing die Erzählung wieder an, machte sic nochunglaublicher und bcthcucrte, es sei so in der That. Daraufging er fort, wie er sagte, nach Griechenland uud nahm vomsterbenden Bruder den kühlsten Abschied.
Gaspard sagte jetzt zu Albano: „er möge nach seinemTod diesen Sonderling, wenn er ihm nahe komme, recht wägenoder lieber meiden, da er nie ein wahres Wort sage, blos ausreiner Freude an reiner Lüge ohne Eigennutz; noch mehr (fuhrer fort) weiche dem tiefen tödtlichen Skorpionstachcl Bonverotsaus, so wie seinem betrügerischen Spiel." Albano wundertesich über die Ansicht dieser Anrede (freudig über die moralischeSchärfe), da er bisher ganz andere Gesinnungen für Bouve-rot im Vater anzutrcffcn geglaubt.
Am Tage daraus fand er den Vater schon wieder auf derTreppe aus der Gruft. Der Eilbote wurde abgedankt — alle