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muthwilliges Lustspiel mit fremden Herzen und Leiden gezüch-tigt durch das eigne; aber in solchen dunkeln Tagen wurzelteben die Liebe mehr, wie man Bäume am besten an wolkigenimpft.
Albano merkte ihre Veränderung; die reizende Schwer-mut!) ihres sonst kräftigen Gesichts, dieser Wicdcrschein ihresstillen Nebels, bewegte ihn zur theilnehmcnden Frage über ihrGlück. Sie antwortete immer so verworren und verwirrend
— zuweilen sogar bei Albano's Scharfsinn mit dem Glaubenan dessen Verstellung und Bosheit — dasi sie ihn in den son-derbarsten Jrrthum führte.
Nämlich bei so großer Gewißheit, daß ein Erdschattc durchihr ganzes jetziges Leben gehe und nicht rücke, mußt' er denWeltkörper dazu suchen; — dieser ward ihm Gaspard, densic, wie er glaubte, noch liebe. Er führte diese Vcrmuthnngleicht durch alle ihre frühem Gespräche und Blicke hindurch;cs war so natürlich, daß die früher durch einen Thron Ge-trennten sich jetzt im schönen Lande der freien Verhältnisse wie-der znsammcnschnten; — noch dazu hatte der Ritter nach sei-ner unerbittlichen Ironie ihren Schein, ihn zu suchen, auchmit Schein, nämlich mit Ernst ausgenommen und sich da-her immer zu ihrem Genüsse des Sohnes als Zukost gesetztund einen Nachwinter in den Frühling verlegt; — diesendoppelten Schein rief sich Albanö zurück als doppelte Wahr-heit. — —
Da trat das Schicksal Plötzlich unter seine neuen Schlüsse
— sein Vater wurde bedenklich krank an einem entnervendenFrühlingsficber unter dem Lcirocco-Wind. „Nimm keinenbesonder» Thcil (sagte Gaspard zu ihm) weder an meinen Lei-den noch Acnßcrungcn; ich habe in solchem Zustande eine Er-