krieg anhcbt, meine Nolle durchaus nehme iu ihm, für ihn.Abhalten kann mich nichts, auch nicht mein Vater. DieserEntschluß gehört zu meiner Ruhe und Existenz. Aus Ehrgeizergreif' ich ihn nicht; obwol aus Ehrliebc gegen mich selber.Schon in meinen frühem Jahren könnt' ich nie das PlatteLob einer ewigen häuslichen Glückseligkeit genießen, was gewißeher Weibern als Männern geziemt. Freilich Deine Stärkeoder Gcmüthswcisc, alles Große ruhig anfzunchmcn und dieWelt still in einen innern Traum zu zerschmelzen, hat wolniemand. Du schauest die Abcndwolkcn an und hernach dieMilchstraße und sagst kalt: Gewölk! Kommst Du aber dochnicht zu tief in dieses Gefühl, in diese kalte Gruft hinunter?Zwar will das Gift dieses Gefühls einen überall und geradein Rom, diesem Kirchhof so ferner Völker, so entgegengesetzterJahrhunderte, süßer als irgendwo verzehren; aber wüßtest Duvom Vergänglichen ohne den Ncbcnstand des Unvergänglichen,und wo wohnt der Tod als im Leben? Lasse verstirben undversiegen! es gibt doch drei Unsterblichkeiten — wicwol Dudie erste, die überirdische, nicht glaubst — die unterirdische(denn das All kann verstäuben, aber nicht sein Staub) — unddie cwigwirkcndc darin: 'die, daß jede That viel gewisser eineewige Mutter wird, als eine ewige Tochter ist. Und dieserBund mit dem Universum und mit der Ewigkeit macht derEphemere Muth, in ihrer Flug-Minute das Blütenstäubchcnweiter zu tragen und ansznsäcn, das im nächsten Jahrtausendvielleicht als Palmcnwald dastcht.
Ob ich mich meinem Vater entdecke, ist mir noch zweifel-haft, weil ich cS noch darüber bin, ob ich seine bisherigenAenßcrungcn gegen die Ncusrankcn für scharfen Ernst zu neh-men habe oder nur für die scherzhafte Kälte, womit er sonst
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