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12 (1848) Titan : vierter Band
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Abhärtungen, von dcr höchsten Großmuth und Ehre an bisauf die weichste Thränc herab, von jeder Verachtung des Kör-pers an bis zur tödtlichcn Wunde hinaus, so alle Schrankenaufgcthan für einen wetteifernden Bund? Wicwol eben darumdcr Spielraum aller Götter auch dem Larvcntanz aller Furienfrei steht. Nimm nur den Krieg höher, wo die Geister, ohneVcrhältniß des Gcwinnstcs zum Verlust, nur aus Kraft dcrEhre und des Zwecks, sich dem Schicksal verdingen, daß csunter ihren Körpern die Leichen auslese und das Loos desSieges aus den Gräbern ziehe. Zwei Völker gehen aufdie Schlacht-Ebene, die tragischc Bühne eines höhcrn Geistes,um ohne persönlichen Haß die Todcsrollcn gegen einander zuspielen still und schwarz liegt die Gewitterwolke auf demSchlachtfeld die Völker ziehen hinein in die Wolke und alleihre Donner schlagen und düster und allein brennt die Todes-fackel über ihr es wird endlich Licht und zwei Ehrenpfor-ten stehen aufgcbauet, die Todespfortc und das Sicgesthor,und das Heer hat sich getheilt und ist durch beide gezogen,aber durch beide mit Kränzen.> Und wenn cs vorüber ist,stehen die Todtcn und die Lebendigen erhaben in der Welt,weil sic das Leben nicht geachtet hatten. Wenn aber dergroße Tag noch größer werden, wenn dem Geiste das Köst-lichste kommen soll, was das Leben heiligen kann: so stellt Gotteinen Epaminondas, einen Kato, einen Gustav Adolph vor dasgeheiligte Heer und die Freiheit ist zugleich die Fahne unddie Palme o selig wer dann lebt oder stirbt für den Kriegs-

Gott und für die Friedens-Göttin zugleich.-

Lasse mich das nicht durch Sprechen entweihen. Nimmaber hier mein leises festes Wort und leg' cs in Deine Brustzurück, daß ich mir, sobald Galliens wahrscheinlicher Freiheits-