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Herrlichkeit, jede Römerin ist mit Gestalt und Stolz noch ihrerStadt verwandt, der Transtevcrincr ist der Spartcr, und Dufindest so wenig einen Römer als einen Juden stumpf, indcßDu in Pcstitz fast unduldsam werden mußt schon gegen denKontrast der bloßen Gestalt. Sogar der ruhige Dian behaup-tet, die häßlichen Masken der Alten sähen wie die deutschenGasscn-Gcfichtcr, und ihre Faunen und andere Thiergöttcr wieedlere Hof-Gesichter aus; ihre Kopirbilder Alexanders, derPhilosophen, der römischen Tyrannen wären, so scharf undProsaisch sie sich auch von ihren poetischen Statuen der Götterabschnitten, den jetzigen Idealen der Maler gleich.
Thut cs da genug, mit Augen voll Bewunderung undgefalteten Händen um die Riesen zu schleichen und dann welkund klein zu ihren Füßen zu verschmachten? Freund, wie oftpries ich in den Tagen des Unmuths die Künstler und Dich-ter glücklich, die ihre Sehnsucht doch stillen dürfen durch froheleichte Schöpfungen, und welche durch schöne Spiele die großenTodtcn feiern, Archimimcn der Heldcnzcit. — Und doch sinddiese schwelgerischen Spiele nur das Glockenspiel am Blitzab-leiter; cs gibt etwas Höheres, Thun ist Leben, darin regt sichder ganze Mensch und blüht mit allen Zweigen. — Es istnicht von den bangen engen Klcinthatcn auf der Ruder- undauf der Ruhebank der Zeit die Rede. Noch stehet an der Krö-nungsstadt des Geistes ein Thor offen, das Opfcrthor, dasJanusthor. Wo ist denn weiter auf der Erde die Stelle alsaus dem Schlachtfeld, wo alle Kräfte, alle Opfer und Tugen-den eines ganzen Lebens, in Eine Stunde gedrängt, in gött-licher Freiheit zusammcnspielcn mit tausend Schwester-Kräftenund Opfern? Wo sind denn allen Kräften, von dem schnellstenScharfblick an bis zu allen körperlichen Fertigkeiten und
Jean Paul's ausgeiv. Werke. XII. Z