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Die Fürstin mit ihrer Gesellschaft sah erfreuet die neuekommen. Der alte Fürst Imnrin empfing höflich und zurück-haltend seinen Enkel. Seine unzähligen Bedienten redetensäst alle Sprachen Europa's durch einander. Albano fragtesogleich den Ritter nach seinem Lehrer Dian, diesem auf denRömer geimpften Griechen; aber gerade an das Menschlichstehatte, wie immer die Großen. GaSpard nicht gedacht. Manschickte in dessen nahe Wohnung; er war nicht zu Hanse.
Man speisctc. Der Fürst bcwirthetc sogleich mit seinemLieblings-Schaugcricht. mit dem politischen Wcltlauf. und gabdas Neueste von der französischen Rcvoluzion. Zeitungen wa-ren ihm Ewigkeiten. Nouvcllcn Antiken; er hielt alle BlätterEuropa's und daher zu jedem den deutschen, den russischen,den englischen, den polnischen Bedienten, der cs ihm übersetzte.Bei seiner satirischen Kälte gegen alle Menschen und Sachenerschien der politische und welsche Eifer stärker, womit er gegenden Ritter die Franzosen beschirmte, der sic gelassen verachteteund sich nach seiner Weise sogar in schlechten Wortspielen aus-lasscnd den alten Römern das b'oruin und den neuern dasEanijio vaccino, und ebenso den alten Galliern das Marsfcldund den neuern cin Märzfcld eingab.
Albano glaubte, so nah' am kHum geb' es keinen Scherzund jedes Wort müsse groß scyn in dieser Stadt. Der kalteLauria sprach warm für Gallien, wie ein Minister nur Völker,nicht Individuen achtend, und seine Meinung gefiel dem Jüng-ling.
Da lenkte die Fürstin den Strom auf Roms hohe Kunst.Fraischdörfcr zerlegte den Koloß in Glieder und wog sic aufder engsten Wage. Bouvcrot stach den Riesen in historischesKupfer. Die Fürstin sprach mit vieler Wärme, aber ohne Be-