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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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103. Z y k e l.

Eine halbe Stunde nach dem Erdstöße wickelte sich derHimmel in Meere ein und warf sic stück- und stromwcise her-unter. Die nackte Lnmp.iAnn und Heide verdeckte der Regen-mantel Gaspard war still der Himmel schwarz dergroße Gedanke stand einsam in Albano, daß er dem Blut- undThrongerüst der Menschheit, dem Herzen einer erkalteten Hcl-den-Welt, der ewigen Romazncilc; und als er ans dem Uontswolle hörte, daß er jetzt über die Tiber gehe: so war ihm,als sei die Vergangenheit von den Tobten anfcrstandcn under schiffe im zurücklanfenden Strome der Zeit; unter den Strömen des Himmels hört' er die alten sieben Bcrgströmc rau-schen, die einst von Noms Hügeln kamen und mit sieben Ar-men die Welt ans dem Boden aufhobcn.

Endlich rückte das brcitstchende Sternbild der BcrgstadtGottes in Nächte auseinander, Städte mit sparsamen Lichternlagen hinauf und hinab, und die Glocken (für ihn Sturm-glocken) schlugen vier Uhr *); als der Wagen durch das Triumph-thor der Stadt, die Uortn ckel Uopolo, rollte: so riß der Mondseinen schwarzen Himmel ans und goß aus der Wolken-Kluftden Glanz eines ganzen Himmels hernieder; da stand derägyptische Obeliskns des Thors wolkenhoch in der Nacht unddrei Straßen liefen glänzend auseinander. So bist du (sagtesich Albano, als sic im langen Lorso nach der zehnten Regionfuhren) wirklich im Lager des Kriegsgottes; hier, wo er dasHeft des Ungeheuern Kriegsschwertes faßte und mit der Spitzedie drei Wunden in drei Welttheilc machte. Guß und Glanz

') Zehn Uhr.