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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Albano drang aber bestimmter auf dessen Urtheil überden Kahlkopf und die Schwester.Von etwas anderem (sagteder Ritter ganz verdrießlich); für mich ist's ein sehr unan-genehmes Gespräch. Nimm die Welt nach deiner Weiseund sei ruhig!" Lieber Vater, fragte Albano betroffen,klären Sie mich irgend einmal bestimmt darüber ans?So-bald ich kann," sagte kurz der Ritter, mit so scharfen undstechenden Blicken auf den Sohn, daß dieser ihnen wie Pfei-len ausweichend den Kopf eilig aus dem Wagen hinausbeugtc:als er erst merkte, daß ihn der Vater gar nicht meine; dennnoch blickte er so scharf in der vorigen Richtung fort, als seier nahe daran, in seine alte Erstarrung zu fallen.

Gaspard's Wort über das Jnwohncn der Geisterwelt imGeiste und sein Blick und der Gedanke an sein Erstarren ga-ben für Albano der Stunde und der Stille romantische Schauer.Drunten am Ufer des Stroms standen znsammengelaufnc Men-schen und einer eilte wie fliehend oder ansagcnd aus dem Hau-sen. Ein ferner Knabe warf sich ans einem Hügel nieder undlegte das Ohr an die Erdkugel, um ihren rollenden Wagenctwan recht zu hören. Im Dorfe, wo sie Mittag hielten, läu-tete cs unaufhörlich. Ihr Wirth war zugleich ein Müller;das Toben der Wellen und Räder füllte das ganze Haus; undKanarienvögel lärmten noch durch den Lärm hindurch.

Es gibt Augenblicke, wo die beiden Welten, die irdischeund die geistige, nahe an einander vorübcrstreifen und woErdcntag und Himmelsnacht sich in Dämmerungen berühren.Wie die Schatten der himmlischen Glanzwolkcn über die Blü-ten und Ernten der Erde weglaufen: so wirft überall der Him-mel auf die gemeine Fläche der Wirklichkeit seine leichten Schals-ten und Wiederschcine. So fand es jetzt Albano. Der Ring