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unsichtbaren Stimmen redeten sie an und fragten: „wer ist„der Vater der Menschen und ihre Mntter und ihr Bruder„und ihre Schwester und ihr Geliebter und ihre Geliebte und„ihr Freund?" Die Jungfrau hob fest das blaue Auge aufund sagte: „Gott ist's!" — Und darauf blickte sie mich ausdem hohen Glanze zärtlich au und sagte: „Du kennst mick„nicht, Albauo, denn du lebst noch." — „Unbekannte Jung-frau (sagt' ich), ich schaue mit den Schmerzen einer Liebe„ohne Maß in dein erhabenes Angesicht, ich habe dich gewiß„gekannt — nenne deinen Namen." — „Wenn ich ihn nenne,so erwachst du" sagte sie. „Nenn' ihn," ries ick. — Sie ant-wortete und ich erwachte."
100. Z y kc l.
„Du kannst doch eine Nacht wachen und fahren?" mitdieser Frage führte ihn der Vater eilig an den reisefertigenWagen, um ihn noch mitten im warmen Traume mit den ein-gcwiegtcn Erinnerungen zu entführen und um besonders derbleichen Braut vorzusahrcn, die tu dieser Nacht auf demselbenWeg in die letzte Erbschaft des Menschen ziehen sollte. „ImWagen sollst du alles hören," versetzte GaSpard auf des Soh-nes sanfte Frage nach dem Ziel. Noch lichttrnnkcn vom glän-zenden Lande der Träume gehorchte Albano willig und blind.Er sah noch Lianen tu hoher Göttergcstalt aus dem abend-rothcn von Freuden übcrthanctcn Sonnenboden stehen, undsein Auge voll Glanz reichte nicht herunter in den Erden-Keller auf die abgcworfne enge Puppen-Hülse der befrcicten,fliegenden Psyche.
Schoppe begleitete ihn an den Fackel-Wagen, aber ver-schwiegen, um nicht sein Herz durch eine Nachrickt seines Zic-