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les zu wecken; er drückte dem geliebten schönen Jüngling feu-rig die wiederdrückende Hand nnd sagte nichts als: „wir sehennns wieder, Bruder!" Daraus trat er, keines abschicdnehmen-dcn Blickes vom herrischen Vater gewürdigt, bewegt von seinemwarm nachgrüßcnden Freunde zurück; und fliegend rollte derWagen mit znrückwchendcn Fackeln in die Helle, hohe Stcrncn-nacht hinaus.
Neu nnd ernst breitete sich Vor dem Genesenen die däm-mernde Schöpfung ans. Der Saturn ging eben ans und derGott der Zeit reihte sich als ein sanfter blitzender Juwel inden schimmernden Zaubergürtel des Himmels. Mit zugebund-nen Augen wurde der unwissende Jüngling von der Senneseiner Jugend hcrabgcsührt, nnd aus dem Hirtenthale seinerersten Liebe hinweg, und den großen, ewigen Sternbildern derKunst entgegen und in das göttliche Land, wo der dunkleActher des Himmels golden nnd die hohen Ruinen der Erdeanmnthig nnd die Nächte Tage sind. Kein Auge schauete ausdie Blumenbühler Höhe hinüber, von der eben jetzt ein schwar-zes Wagengesolgc langsam mit aufrecht-brennenden Traner-sackeln wie ein ziehendes Schattenreich herunter ging, um dasstille gute Herz, worin Albano und Gott gelebt, mit seinentobten Wunden an den sanften Ort der Ruhe zu führen.Flammend rollte der Fackel-Wagen die Bergstraße nach Italienhinan.
Thräncntos nnd weit ruhte Albano's Auge am schim-mernden, unaufhörlich gehenden Schöpfrad der Zeit, das ewigSternbilder in Morgen einschöpfte und in Westen ausgoß;und seine kindliche Hand faßte leise die väterliche.
Ende des dritten Bandes.