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nebeneinander wohnten, nnd in grüne Thäler roll Blumcn-Dämmcrnngen und aus Helle Höhen, wo blaue Tage wohnten,nnd flog wieder herab ins blühende Schiff, und cs floß tiefin Wcllcn-Blitzen über Edelsteine weiter in den Frühling hin-ein, der Rosensonne zu. Alles zog nach Osten, die Lüfte unddie Wellen nnd die Schmetterlinge und die Blumen, welcheFlügel hatten, und die Welten oben; und ihre Riesen sangenherab: „wir schauen hinunter, wir ziehen hinunter, ins Land„der Liebe, ins goldne Land."
Da erblickt' ich in den Wellen mein Angesicht, und cswar ein jungfräuliches voll hoher Entzückung und Liebe. Undder Bach floß mit mir bald durch Waizen-Wälder — balddurch eine kleine duftige Nacht, wodurch man die Sonne hin-ter leuchtenden Johanniswürmchen sah — bald durch eine Däm-merung, worin eine goldne Nachtigall schlug — bald wölbtedie Sonne die Frenden-Thräncn als Regenbogen auf, nnd ichschiffte durch, und hinter mir legten sie sich wieder als Thaubrennend nieder. Ich kam der Sonne näher und sic standschon im Aehrcn-Kranz; „es ist schon Mittag," sangen dieEinsiedler über mir.
Träge, wie Bienen über Honigflnrcn, schwammen imfinstern Blau die Welten gedrängt über dem göttlichen Lande-— vom Gebirge bog sich eine Milchstraße herüber, die sich indie Sonne senkte — Helle Länder rollten sich ans — Licht-Harfen, mit Strecken bezogen, klangen im Feuer — Ein Drei-klang ans drei Donnern erschütterte das Land, ein klingenderGewitterregen ans Glanz und Thau füllte dämmernd das weiteEden — Er vertropstc wie eine weinende Entzückung — Hir-tcnlicder flogen durch die reine, blaue Luft und noch einigeRoscnwölkchen aus dem Gewitter tanzten nach den Tönen. —Da blickte weich die nahe Morgcnsonnc ans einem blassen Li-