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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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es rührte mm beinahe an die herüberfliegenden Welten, »ndseine großen Fencrblmncn waren nur als rothe Knospen inden ticsen Acthcr gesaet. Das Wasser kochte der Riese unddie Giftkugcl wurden grimmiger zwei lange Wolken stan-den wie aufgezogne Fallbrücken nieder, und aus ihnen rauschteder Regen in Wellen-Sprüngen herab das Wasser nndmein Schiffchen stieg, aber nicht genug.Es geht hier (sagteder Riese lachend) kein Wassersall herauf!"

Da dacht' ich an meinen Tod nnd nannte leise einen from-men Namen.-Plötzlich schwamm hoch im Himmel eine

weiße Welt unter einem Schleier her, eine einzige glänzendeThränc sank vom Himmel in das Meer und cs brauste hochauf alle Wellen flatterten mit Floßsedcrn, meinem Schiff-lei» wuchsen breite Flügel, die weiße Welt ging über mich,nnd der lange Strom riß sich donnernd mit dem Schiffe ansdem Haupte ans seinem trocknen Bette aus nnd stand auf derQuelle nnd im Himmel, nnd das blumige Gebirge neben ihm und wehend glitt mein Flügel-Schiff durch grünen Noscu-Schcin und durch weiches Tönen eines langen Blumcn-Duftcsin ein glänzendes, unabschlichcs Morgenland.-

Welch' ein entzücktes, leichtes, weites Eden! Eine Helle,freudige Morgcnsonne ohne Thränen der Nacht sah von einemRosenkranz umschwollcn mir entgegen nnd stieg nicht höher.Hinauf und hinab glänzten die Augen hell von Morgcnthan:die Freudcnthränen der Liebe liegen drunten (sangen obendie Einsiedler auf den langsam ziehenden Welten) und wirwerden sic auch vergießen." Ich flog an das Ufer, wo derHonig blühte, am andern blühte der Wein; und wie ich ging,folgte mir auf den Wellen hüpfend mein geschmücktes Schiff-chen mit breiten als Segel aufgeblähten Blumen nach ichging in hohe Blütcnwäldcr, wo der Mittag nnd die Nacht