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ber und sangen: „des Lebens-Schlacht, dic >vebcn wir;" dünnließen sic einen fliegenden Soimner nach dein andern unsicht-bar gen Himmel wallen.
Oben zogen große Weltkugeln; ans jeder wohnte ein ein-ziger Mensch, er streckte bittend die Arme nach einem andernans, der auch ans einer stand nnd hinübcrblicktc; aber dieÄugeln liefen mit den Einsiedlern nm dic Sonncnsichcl unddie Gebete waren umsonst. — Auch ich sehnte mich. Unend-lich weit vor mir ruhte ein auSgcstrcckteS Gebirge, dessen gan-zer aus den Wolken ragender Nucken golden und blumig schim-merte. Quälend watete der Kahn in der flachen, trägen Wüstedes abgeplatteten Stroms. — Da kam Sandland und derStrom drückte sich durch eine enge Rinne mit meinem zusam-mcngcgnctschtcn Kahne durch. Und neben mir ackerte einPflug etwas Langes ans, aber als cs anfstieg, verdeckt' cs einBahrtuch — nnd das dunkle Tuch zerfloß wieder in eineschwarze See.
Das Gebirge stand viel naher, aber langer nnd höher vormir und dnrchschnitt dic hohen Sterne mit seinen Pnrpnr-blumcn, über welche ein grünes Lauffeuer hin und her flog.Dic Weltkugeln mit den einzelnen Menschen zogen über dasGebirge hinüber und kamen nicht wieder; nnd das Herz sehntesich hinaus nnd hinüber. „Ich muß, ich will" rief ich rudernd.Mir schritt ein zorniger 'Niese nach, der die Wellen mit einerscharfen Mondsichel abmähte; über mir lief ein kleines festesGewitter, aus der znsammcngepreßten Dunstkngel der Erdegemacht, cs hieß dic Giftkugcl des Himmels nnd schmetterteunaufhörlich nieder.
Ans dem hohen Gebirge rief eine Blume mich freundlichhinaus; das Gebirge watete der See dämmend entgegen; aber
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