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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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ber und sangen:des Lebens-Schlacht, dic >vebcn wir;" dünnließen sic einen fliegenden Soimner nach dein andern unsicht-bar gen Himmel wallen.

Oben zogen große Weltkugeln; ans jeder wohnte ein ein-ziger Mensch, er streckte bittend die Arme nach einem andernans, der auch ans einer stand nnd hinübcrblicktc; aber dieÄugeln liefen mit den Einsiedlern nm dic Sonncnsichcl unddie Gebete waren umsonst. Auch ich sehnte mich. Unend-lich weit vor mir ruhte ein auSgcstrcckteS Gebirge, dessen gan-zer aus den Wolken ragender Nucken golden und blumig schim-merte. Quälend watete der Kahn in der flachen, trägen Wüstedes abgeplatteten Stroms. Da kam Sandland und derStrom drückte sich durch eine enge Rinne mit meinem zusam-mcngcgnctschtcn Kahne durch. Und neben mir ackerte einPflug etwas Langes ans, aber als cs anfstieg, verdeckt' cs einBahrtuch nnd das dunkle Tuch zerfloß wieder in eineschwarze See.

Das Gebirge stand viel naher, aber langer nnd höher vormir und dnrchschnitt dic hohen Sterne mit seinen Pnrpnr-blumcn, über welche ein grünes Lauffeuer hin und her flog.Dic Weltkugeln mit den einzelnen Menschen zogen über dasGebirge hinüber und kamen nicht wieder; nnd das Herz sehntesich hinaus nnd hinüber.Ich muß, ich will" rief ich rudernd.Mir schritt ein zorniger 'Niese nach, der die Wellen mit einerscharfen Mondsichel abmähte; über mir lief ein kleines festesGewitter, aus der znsammcngepreßten Dunstkngel der Erdegemacht, cs hieß dic Giftkugcl des Himmels nnd schmetterteunaufhörlich nieder.

Ans dem hohen Gebirge rief eine Blume mich freundlichhinaus; das Gebirge watete der See dämmend entgegen; aber

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