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seltne ungeschwächte Jugendkraft und sei gar nicht in Fm-cht,auch ließ er ungestört alles für die Reise nach Italien packen.Er besuchte den Hof, d. h. alles* Wer es wußte, was er denMenschen abznfordern und abzulängncn pflegte, dem gab dieseallgemeine Gefälligkeit gegen alle Welt die Schmerzen einesverwundeten Ehrgefühls, wenn ihn Gaspard auch anredetc. Erbesuchte zuerst den Fürsten, welcher an ihm, ob ihn gleich derRitter in Italien ruhig die vergiftete Hostie der Liebe sammtihrem Gistkelch hatte empfangen lassen, immer mit Angewöh-nung hing. Der Ritter besichtigte mit ihm den Zuwachs derneuen Kunstwerke; beide glichen scharf und frei ihre Urthciledarüber gegeneinander aus und gaben einander Aufträge fürdie Abwesenheit.
Darauf ging er zur Reisegefährtin, zur Fürstin, gegenwelche zwar sein aufreibender Stolz nicht Ein Blütenstäubchender vorigen Liebe übrig gelassen, die aber im glatten, kaltenSpiegel seiner epischen Seele, in welchem alle Figuren sichrein-aufgefasset und frei bewegten, vermöge ihrer kräftigen In-dividualität als eine Hauptfigur den Vordergrund bewohnte.Da er Freiheit, Einheit, sogar Frechheit des Geistes weit übersieches Frömmeln, Nachhcnchcln fremder Kräfte und bußfertigenZwiespalt mit sich selber setzte: so war die Fürstin sogar mitihrem Zynismus der Zunge ihm „in ihrer Art lieb und Werth."Sie erkundigte sich mit vielem Feuer nach seines Sohnes Zu-stand und Mitreise; er gab ihr mit seiner alten Ruhe diebesten Hoffnungen.
Die Prinzessin Julienne war unzugänglich. Daß sie eshatte sehen müssen, wie die treue Gespielin ihrer Jugendzeitein feindlicher, rauher Arm vom blumigen Ufer in den Todcs-flnß hincingezogen und wie die Arme ermattet hinunterge-