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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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als die Taue und Segel auf, womit er entfloh der weiteLuft- und Erdkreis war still, der ganze Himmel wolkenlosund die Seele des Menschen schwer bewölkt.

Albauo'S Herz ruhte auf der Zeit wie ein Kopf auf demEuthauptungsblock-Nichts sah er im weiten Himmels-

blau als die darin fliegende Liane, nichts, nichts auf der Erdeals ihre liegende leere Hülle.

Er zuckte, da ihm plötzlich auf der Blumcubühlcr Höhedas weiße Bergschloß entgegen glänzte. Er raunte hinabwild vor dem verhaßten entstellten Blumenbühl vorbei unddraußen in den tiefen Hohlweg hinauf, der zum Bcrgschloßführet. Da aber dieser sich in zwei aufstcigcndc Thälcr spal-tet: so verirrte sich der vom Schmerz verschleierte Mensch indas linke und eilte zwischen dessen Wänden immer heftiger,bis er nach langem Treiben auf die Höhe hcraustrat und dasschimmernde Tranerschloß hinter sich erblickte. Da war ihm,als rühre sich die weite hinabliegcndc Landschaft wie ein stür-mendes Meer durcheinander mit wogenden Feldern und schwim-menden Bergen; und der Himmel schaucte still und hell aufdas Bewegen nieder. Nur unten am westlichen Horizonteschlief eine lange dunkle Wolke.

Er stürmte wieder bergab und kam in wenigen Minutenim kleinen Blumengarten des Traucrhauses an. Als er heftigdurch ihn schritt, sah er oben an den Schloßfenstcrn mehrereMenschen-Rücken; wenn sie sich umkehrcn (sagt' er), so wirdsogleich die Sage umlaufen: der Mörder kommt. Jetzt tratdie Ministerin an ein Fenster, wandte sich aber schnell um, dasie ihn erblickte. Er stieg schwer die Treppe hinaus, der Lek-tor kam ihm gerührt entgegen, sagte zu ihm:Fassung fürSie und Schonung für andere! Sie haben keinen Zeugen