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Vcrmnthlich sollte das die Höllengöttin bewegen, einmaldem niesenden Maler zn sitzen. Albano mußte mitten imtiefen Schmerze erstaunen. Anfangs statt' er nach seiner ein-fachen Natur geglaubt, er selber sei unter dem Hanns ver-standen.
Jetzt kam Schoppe. Sanft sagte Albano zuerst: „ichhabe auch dein Tagebuch gelesen." Der Bibliothekar fuhrmit einem Exklamazions-Fluchc zurück und sah glühend znmFenster hinaus. „Was ist, Schoppe?" fragte sein Freund.Er drehte sich um, sah ihn starr an und sagte, die Gesichts-Haut auseinander ringelnd, wie einer, der sich die Zähne putzt,und die Oberlippe auszichend, wie ein Knabe, der in ciwButterbrot beißet: „ich liebe" und lief im Feuer die Stube-auf und ab, klagend dabei, daß er noch so etwas an sich er-leben müsse in seinen ältesten Tagen. -— „Lies mein Tage-buch nicht mehr (fuhr er fort). Frage nach keinem Namen,Bruder; kein Teufel, kein Engel, nicht die Höllcngöttin darfihn wissen — Einst vielleicht, wenn ich und Sic in Abrahams
Schooß sitzen und ich auf ihrem-Du bist so betrübss
Bruder!" —
„Fliege froh in der Sonncnatmosphärc der Liebe! (sagte seinFreund in der Gewissenstraucr, die den Menschen einfach, stillund dcmüthig macht.) Ich werde dich nie fragen oder stören! Liesdas!" Er gab ihm das Blatt der Fürstin und sagte noch,,während jener las, zu ihm: „Verflucht sei jede Freude, woSic keine hat. Ich bleibe hier, bis sic lebt oder nicht!" -—„Auch ich bleibe hier," versetzte Schoppe unwillkürlich-komisch.„Sei ernsthaft!" sagte Albano. „Sonst könnt' ich's (sagts-cr weinerlich), seit ehegcstcrn nicht mehr!"
Albano hieß indeß Schoppens Absonderung von der Ncise-
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