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schaucte ins Stcrnrohr; der magische Mond hing als ein StückTag-Welt dicht am Glase: „Wie vergeht sein schönes blassesLicht und seine ganze Magic in der Nähe! Als wenn ZukunftGegenwart wird!" sagte sic zum Erstaunen des Professors,der ans dem Wcltkörper gerade erst in der Nähe etwas machte.Sic ersucht' ihn um den Ring des Satnrns. „Es sind eigent-lich zwei, Jhro Durchlaucht; aber der Sternwarte fehlet zurZeit noch ein Instrument, cs zu sehen" sagt' er und zieltewieder nach Vorschuß.
Albauo sah rund umher seine Lcbcusgärtcn glanzen vomwarmen Schimmer eines Nachsrühlings; und sein Inneres er-bebte süß und schmerzlich. Er nahm einen Kometcnsucher undflog unter den Gestirnen umher, nach Blumcnbühl, in die Stadt,aus die Berge, nur nicht aus das weiße Schloß mit dem er-leuchteten Eckzimmer und dem kleinen Garten; das ganze Herzkehrte vor Scham und Liebe um vor der Thür des Paradieses.
Jetzt ging die Haltermann auf einen Wink zum Aufbruchmit dem Steruscher voraus hinab, um der Fürstin einen zeu-gcnloseu freien Augenblick zuzuwcndcn. Albano stand edel imMondschimmcr vor ihr, sein Auge war glanzend, seine Zügegerührt; sie faßte seine Hand und sagte: „wir mißversteheneinander gewiß nicht, Gras!" Er drückte die ihrige und seineAugen quollen voll. „Nein, Fürstin! (sagt'er saust) Sie geben„mir Ihre Freundschaft. Ich verdiene sic nicht, wenn ich ihr„nicht ganz vertraue. Ich gcb' Ihnen jetzt die Probe meines„offnen Vertrauens. Sic kennen vielleicht die Geschichte mei-„nes Glücks und meines Verlustes; Sie kennen den Minister."— „Leider, leider! (sagte sic) auch Ihre harte Geschichte, edlerManu, wurde mir bekannt."
„Nein (versetzt' er heftig), ich war härter als mein Schick-